Weihnachten? – Ja, Weihnachten!

So ganz bin ich in der Blogsphäre noch nicht wieder angekommen. Mein Feed quillt über und dem Info-Overkill werde ich wohl nur durch ‚gelesen markieren‘ Herr werden.

Alltags BlumeDass Doris vom Chakra Balance Blog aber nachfragt, wie das nun mit Weihnachten ist, habe ich mitbekommen. Die Anfrage kommt mir gelegen als Standortbestimmung 10 Tage vor Weihnachten. Also nutze ich Doris Fragen.

Was bedeutet für Dich Weihnachten?

Gott ist da. Im Leben, in der Welt. In dem, was mich umgibt und nicht zuletzt in mir selber.

Ganz einfach? Nein, so einfach nicht. Es hat aber viel mit meinem letzen Eintrag zu tun, Schaue nur nach oben. Es hat auch mit der Weihnachtsgeschichte in der Bibel zu tun. Es hat mit jeder Geschichte zu tun, die die Grenzen überschreitet und Gott erfahrbar macht.

Wie stehst Du dazu?

WeihnachtsmannGanz positiv. Auch wenn ich denke, dass der Kern von Weihnachten es schwer hat durchzudringen. Eingelullt in Weihnachtssentimentalität und Weihnachtsgeschenkstress. Weihnachten ist nur das, was wir draus machen.

Hat es noch den „alten“ Wert?

Weihnachten ist zeitlos. Die Botschaft von Weihnachten bleibt bestehen, ist ewiges, festes Wissen, egal in welcher Form es daher kommt. Selbst wenn die Werbeindustrie sich auf den Kopf stellt und es schafft uns alles Mögliche zu suggerieren – wie z.B. den Weihnachtsmann selber. Diese Dinge sind aber vorübergehend, sind nur Randerscheinungen gemessen an dem, was Weihnachten wirklich ist.

Ist es für Dich das Fest der LIEBE?

Ja, auch 🙂

Oder das Fest des Konsumrausches?

Ja, das auch 🙂

Wie feierst Du Weihnachten?

Ganz klassisch. Tannenbaum, Krippe, mit Besuch eines Gottesdienstes, Festessen, Singen und Spielen von Weihnachtsliedern, Bescherung, Familie und ein paar Freunde, die am Heiligen Abend bei uns Zuflucht suchen.
Ich – nein, unsere ganze Familie braucht dieses Fest. Das Feiern selbst hat zwar nur am Rande etwas mit der Botschaft von Weihnachten zu tun, aber es tut uns gut. Selbst die Wuseligkeit vor dem Fest gehört dazu. Auch wenn wir uns die Perfektheit, den Weihnachtsputz bis in die letzte Ecke und einige andere Dinge abgewöhnt haben, die nur schlechten Stress machen. Wir erledigen, was wir schaffen und dann ist es gut so, selbst wenn der Putzeimer noch in der Ecke stehen sollte.

Mein Vater ist vor wenigen Jahren in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember im Familienkreis gestorben. So ist dieser Abend auch ein Stück Rückerinnerung und hat etwas mit Dankbarkeit zu tun.

Alltags BlumeWeihnachten – in dieser Form gefeiert – ist sicher ein Grund, warum viele Menschen damit nicht klar kommen. Sie scheitern am Versuch alles perfekt zu machen. Machen dieses eine Mal im Jahr in Familie … und scheitern daran. Es funktioniert einfach nicht, einmal im Jahr etwas zu tun, was man ansonsten nicht lebt.

fotos: mad max / pixelio


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  3. Sehr schön geschrieben, besonders Dein Schluss finde ich sehr wahr,
    Sie scheitern am Versuch alles perfekt zu machen. Machen dieses eine Mal im Jahr in Familie … und scheitern daran. Es funktioniert einfach nicht, einmal im Jahr etwas zu tun, was man ansonsten nicht lebt.
    Liebe Grüsse zentao

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