Glück

Solang du nach dem Glücke jagst,
Bist du nicht reif zum Glücklichsein,
Und wäre alles Liebste dein.

Solang du um Verlornes klagst
Und Ziele hast und rastlos bist,
Weißt du noch nicht, was Friede ist.

Erst wenn du jedem Wunsch entsagst,
Nicht Ziel mehr noch Begehren kennst,
Das Glück nicht mehr mit Namen nennst,

Dann reicht dir des Geschehens Flut
Nicht mehr ans Herz, und deine Seele ruht.

(Hermann Hesse, Mai 1907)

Das Gedicht ist mir “über den Weg gelaufen”. Es passte gerade :-)

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Sonnengruß – Video

Diana von Diana-Yoga geht in eine Frühsommerpause und zeigt ein wunderbares Video zum Thema Sonnengruß:

Da ich in den letzten zwei Wochen nicht online war, fand ich das einen schönen Einstieg in den Mai :-)

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Yoga Emoticons

Emoticons? Das sind die kleine Pictogramme oder Smilies wie :-)

Lynne von Om Circle Yoga hat versucht einige solcher Emoticons über Yogahaltungen auszudrücken. Gar nicht uninteressant. Immerhin ist die Praxis von Yoga gekennzeichnet dadurch, dass man ganz bewusst mit Gefühlen und Körperausdrücken und an deren Zusammenhang arbeitet. Die Idee habe ich mir einmal für eine Kursstunde vorgemerkt. Emoticons mit dem eigenen Körper darstellen …

… nur als kleines Lebenszeichen

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… leider zu früh gefreut

Es ist doch ein Fehler geblieben, also erstmal zurück zum Standardaussehen. Leider werde ich die kommenden Tage nicht dazu kommen, nach dem Fehler zu suchen. Also übt das Blog ein paar Tage Schlichtheit.

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Es geht nichts über Sicherheitskopien

Irgendwie habe ich mir gestern Nacht das Blog zerschossen und es erst heute Mittag gemerkt. Die Startseite des Blogs konnte nicht sinnvoll angezeigt werden und auch das Backend zeigte nur einen Anzeigefehler (für “Profis”: ein 500er, die Datenbank wurde nicht richtig angesprochen). Keine Ahnung was es war und gezieltes Rumprobieren brachte auch keine Lösung. Irgendwann war es mir zu blöde und ich habe eine Sicherheitskopie aufgespielt. Gut, wenn man so was hat.

Verloren habe ich jetzt zwei Entwürfe für Beiträge und eventuell Kommentare eines Tages. Beides keine Verluste, weil ich hoffe die Entwürfe noch im Kopf zu haben und Kommentare kommen im Moment eh noch nicht viele – da rächt sich die lange Abstinenz und zeigt gleichzeitig positive Auswirkungen ;-)

Also alles wieder im Lot. Gelernt, dass sich sinnvolle Sicherungen und Backups lohnen und leichtes Verwundern darüber, dass man sich WordPress “abschießen” kann, ohne in den Eingeweiden rumzuprokeln. Ich habe nur auf Programmebene an Einstellungen rumgespielt – das sollte eigentlich absolut sicher sein (aber den Spruch kann man sich nach den aktuellen Erfahrungen eh sparen). Also für alle Selbstblogadmins: Bevor man an Einstellungen geht auf jeden Fall die Datenbank und Dateien sichern. Das hilft böse Überraschungen schnell zu überwinden.

Puuh und schade um die verlorenen Stunden beim Versuch der Fehleranalyse.

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Heil und Heilung (Nachwehen eines Tatortes)

HeilungsbluemchenDie Erfahrung von chronischer Krankheit und speziell Morbus Crohn gehört bei mir schon lange dazu und treibt und motiviert mich ganz positiv in einem großen Teil meines Lebens. Es war sogar die Erfahrung von Krankheit und die Suche nach Heilung die mich wieder zur Beschäftigung mit Entspannung, Atem, dann später Yoga und Meditation gebracht hat. Der Weg war lang und die Zielgerade ist lange noch nicht erreicht. Heilsein liegt jedenfalls noch vor mir, Heilung passiert mir fast jeden Tag aufs Neue.  Das Thema insgesamt ist aber aktuell und Morbus Crohn ist im Moment in aller Munde, weil am Wochenende ein Tatort mit dem Titel “Edel sei der Mensch und gesund” in der ARD lief. Im Moment kann man sich die Sendung noch hier ansehen. Morbus Crohn als Beispiel für eine Autoimmunerkrankung liefert mit eine Bühne für die Handlung.

Die Beschäftigung mit dem Thema ist im Netz offenbar sehr breit. Claudia Klinger beschäftigt sich z.B. mit unserem kranken Gesundheitswesen (sehr lesenswert!, auch die Diskussion) genau so wie es Thema in den Betroffenenforen von Morbus Crohn wie das der DCCV ist. Die Herangehensweise in diese Diskussion ist wie nicht anderes zu erwarten sehr unterschiedlich, aber es fällt auf, wie stark der Themenkreis die Menschen bewegt.

Gänseblümchen

foto: birgitH / pixelio.de

Auch bei mir schlägt das Thema voll auf. Aber weniger auf der gesundheitspolitischen oder der medizinisch-persönlichen Ebene. Auf dieser Ebene setze ich mich im Rahmen der DCCV-Arbeit mit dem Thema auseinander. Das ist wichtig, aber nicht Thema dieses Blogs. Das Thema hier ist eher die Frage, wie man Heilung erreichen kann.

Vor einigen Wochen habe ich einer Frau mit einem eher schwierigen – physisch wie psychisch – Gesundheitsverlauf den Tipp gegeben, es doch einmal mit der Klinik für Naturheilkunde und Integrativer Medizin in Essen zu versuchen. Sie hat sich “eingelassen” und ist tatsächlich dort hin gegangen. Ganze zwei Tage war sie dort und hat die Klinik dann wieder verlassen. Die Gründe sind sicher vielschichtig, aber was mir aus einem langen Gespräch danach haften geblieben ist vor allem, dass sich nicht jede Methode für jeden Menschen eignet.
Als ich den Tipp mit der Klinik gab, war ich froh, noch einen “Joker” in der Tasche zu haben. Mir war klar, dass ich dieser Frau in der Sache nichts Neues mehr zu sagen hatte. Nur in der Bewältigung ihrer Krankheit steckt sie fest. Sie wollte klar von mir wissen, wie ich denn meine gute heutige gesundheitliche Situation erreicht hatte. Weiterlesen

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Realistische Meditationsanleitung

Meditationsanleitungen gleichen sich doch weitgehend. Die Elemente sind sich in eine stabile Sitzposition begeben, die Atmung und den Geist zu beruhigen um dann den Geist auf einen Punkt zu bringen (oder alternativ Gedankenleere entstehen zu lassen). So richtig geheimnisvoll ist die Praxis des Meditierens nicht. Eigentlich ist es ganz einfach.

Irgendwie sucht man ja immer eine Möglichkeit, solche Anleitungen zu visualisieren. Und im Moment bin ich mal wieder auf dem Video-Tripp.

Meinem Anfänger-Meditationskurs könnte das Video gefallen. Und ich müsste lügen, wenn ich mich nicht selber irgendwo auch erkennen würde. Nur mit den Hunden habe ich es nicht so. Aber keine Sorge, ich schaffe mir schon meine eigenen Ablenkungen :-)

via yoga rants and raves

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Katzen-Yoga

Hundeyoga hatte ich schon mal auf dem Blog, Yoga für Katzen war mir neu :-)
Es handelt sich um eine Anleitung zur Yogapraxis auch für deine Kätzchen.

Dieser Schatz des Katzenyogas wurde gehoben bei Yogadork.

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Kontakt zum Inneren behalten – dem Weg des Herzens folgen

In mir “arbeiten”  gerade ein paar Themen. Das finde ich spannend, denn im Moment ist sehr viel außerhalb meiner Yogapraxis und -tätigkeit zu tun. Einiges davon beschäftigt mich sehr stark und ist unangenehm, aber es sind gerade diese Dinge die meinen Tag nicht bestimmen. Die schweren Dinge nehmen durchaus ihre Raum ein. Aber es ist weitgehend der Raum, der diesen Dingen zukommt. Nicht mehr und nicht weniger. Im Moment ist es mir vergönnt von diesen unangenehmen Dingen des Alltags Abstand nehmen zu können. Es ist auch nicht das Gefühl da, diese wichtigen Dinge des Lebens unzulässig zu verdrängen oder links liegen zu lassen. Sie sind präsent, aber dominieren mich nicht.

Die Dinge auf die meine Gedanken immer wieder zurückkommen, sind eher die angenehmen. Ich genieße diese Zeit, denn mir ist sehr bewusst, dass es Zeiten gibt, wo diese Leichtigkeit – und gleichzeitig doch vorhandene Erdung auch in den unangenehmen Aspekten des Lebens – nicht vorhanden ist.

Kirschblüten

foto: Gerd Altmann / pixelio.de

Es sind Tage in denen ich erfahre, dass Jack Kornfield recht hat: Dem Weg des Herzens zu folgen bedeutet so zu leben, wie wir es in [der] Meditation erfahren – indem wir zulassen, dass das Gefühl der Freundlichkeit unser Leben durchdringt. Jack Kornfields Frag den Buddha und geh den Weg des Herzens liegt schon länger in Reichweite meines Schreibtisches. Immer wieder schaue ich hinein und finde meist eine Stelle oder einen Satz, der mich fasziniert.

Das Geheimnis, warum ein Teil positiver Grundtenor im Leben gelingt, liegt wohl in der Tätigkeit des Zulassens. Denn eigentlich ist es kein großer Unterschied was sich in die Gedanken und Gefühle im Laufe des Alltags in Kopf und Herz einschleicht. Die guten Gefühle oder die Beschäftigung mit den negativen Aspekten des Tages und des Lebens sind beide möglich. Ob sich nun Schwer oder Leicht in den Vordergrund drängt, hängt damit zusammen, in welcher Grundstimmung wir uns befinden.

Diese Grundstimmung ist tatsächlich übbar. Es wird immer empfohlen jede Meditation damit zu beginnen sich in eine positive Grundstimmung zu versetzen. Auf Theresa von Avila geht der Brauch zurück, sich bei einer Meditation in die liebende Gegenwart Gottes zu versetzten. “Gott schaut dich liebend an” wäre eine Vorstellung ganz in dieser Tradition die man z.B. als Mantra nutzen kann. Ob man diese christliche Vorstellung nutzt oder eine andere sich selbst wertschätzende Grundstimmung ist für den Effekt nicht ausschlaggebend. Wenn ich es schaffe der Welt und dem Tag in dieser Grundhaltung zu begegnen, dann kann es eigentlich nicht mehr schief gehen. Dann bekommen die Anforderungen den ihnen zustehenden Raum und ich kann die positiven Dinge auch zu lassen. Und wenn die Anforderungen eher unangenehm sind, ist das auch ok – aber die Gedanken müssen nicht mehr bei diesen Themen hängen blieben und ich kann mich ganz selbstverständlich aus dem Gedankenkarussell befreien und auch den angenehmen Themen den Raum geben, den diese nötig haben. Das ist nicht weniger als der Platz für die schwierigen Themen und der wirkliche Weg des Herzens.

Mich befreit das im Moment sehr!

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Mit Fragen umgehen

Es ist keineswegs so, dass ich den ganzen Tag durch die Gegend laufe oder vor weißen Wänden sitze und über die existentiellen Fragen des Lebens sinniere. Auch wenn es im Moment so scheinen könnte und auch zum Fastenthema 7 Wochen ohne auf diesem Blog passt. Gerade beim letzten Wochenende bin ich über die Arbeit für die DCCV mit vielen Fragen konfrontiert worden.

Der Laden läuft

foto: Gerd Altmann / pixelio.de

Bei einem Arbeitstreffen im wunderschönen evangelischen Erfurter Augustinerkloster mit den Arbeitskreisen der DCCV ging es sehr um Zukunftsfragen. Wie weiter in der Arbeit für und mit Betroffenen mit chronischen Darmentzündungen. Das ist sehr konkret und hier geht es um klare Antworten die zu ebenso klaren Zieldefinition führen müssen, wenn auch in Zukunft die Arbeit gelingen will. Es war bei diesem Treffen allen Beteiligten klar, dass es hier auch um Führung geht. Diskussionen ein Ziel haben und sachlich geführt werden müssen. Der Platz für Emotionen ist gering.

Und wenn ich dann in die Yogapraxis gehe, scheint alles anders zu sein? Hier suche ich gar nicht mal immer die konkrete Antwort. In meiner spirituellen Praxis sind klare Antworten eher die Ausnahme. Wenn ich meinen eigenen Beitrag von vor ein paar Tagen über die existentiellen Fragen lese, drängt sich schon fast der Eindruck auf, dass mir Antworten zuwider wären.

Der Eindruck (be)trügt :-) ! Jede Praxis, ob Yoga in Bewegung oder bewegungslose Meditation, will ja auf den Grund kommen. Weiterlesen

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