Rundschau über die Entspannungsszene

AlltagsbluemchenDie Entspannungs-Rundschau scheint sich bei mir zur Tradition zu entwickeln. Das ist jetzt die dritte in Wochenfolge . Für einen Kölner reicht das als Begründung einer Tradition völlig aus. Das ist gut so 🙂 Dann kann man es auch wieder sein lassen, wenn die Zeit nicht reichen sollte. Im Moment macht es mir aber Freude einen Strauß Buntes zu arrangieren, darum also Folge III.

laechle-fallschirm„Wer lächelt hat zehn Jahre mehr zu lachen“ war letzen Freitag auf einer Mitteilung auf http://pressemitteilung.ws/ zu lesen. Die Botschaft ist, dass man durch die Anwendung von Lächeln älter werden kann. Den Entspannungsmenschen ist das keine neue Erkenntnis, aber es geht auch ohne Kauf einer Musikdose. Die völlige Verquickung von (scheinbar) sachlicher Information mit Produktwerbung geht mir ziemlich gegen den Strich und lässt mich völlig unentspannt das Lächeln vergessen … habe ich jetzt 10 Jahre weniger?

Frank hat eine schöne Geschichte geschrieben, auf die ich hinweisen möchte. „Die Versammlung der Probleme „.

Das Glückshaus-Projekt langt so richtig zu. Unter gefühlten 100 Beiträgen pro Tag scheint es die liebe zauberliebe nicht zu tun. Im Moment fehlt mir noch ein wenig der rote Faden der mich hier bei der Stange hält, so ist es ein Sammelsurium dass sich wenig von meinem allgemeinen Feed unterscheidet. Viele Themen also zum selbst aussuchen. Ein Besuchermagnet wird das Glückshaus auf jeden Fall – bei der Postingfrequenz und durchaus flotten Schreibe. Ich bin sicher, dass – mit mehr eigenem Profil – das Projekt auch inhaltlich zur Glücksperle wird. Nur vor einem Burnout hätte ich etwas Angst.

Bluetime (wenn wir schon bei Burnout sind) hat ein sehr stimmungsvolles Netz-Bild ins Netz gestellt. Überhaupt fotografiert die Frau immer wieder verblüffende Dinge!

ingwerScheinbar weniger mit Entspannung oder gar Yoga hat das Rezept für Tomatenmarmelade mit Ingwer von soframiz.de, meiner erklärten Lieblingsrezeptseite zu tun. Die ungewöhnliche(?) Ingwer-Tomaten-Zusammenstellung ist aber sowas von lecker, dass sie sehr zu meinem persönlichen Wohlergehen beiträgt … das ist Entspannung pur!

Der Beitrag von Det Müller zu LOHAS & Spiritualität hängt schon ein paar Tage in meinem Feed und wird immer wieder neu als ungelesen markiert. So recht kann ich noch nicht viel damit anfangen. Marketing und Spiritualität als zusammenhängende Dinge zu sehen macht mir in meinem Kopf und in meinem Gefühl Knoten. Ganzheitliches Leben umfasst zwar alles, was nicht heißt, dass mir alles leichtfällt was dazugehört.

Ein Zahnarzt blogged über Yoga? Ok, er übt sich in Power-Yoga, bekanntermaßen nicht der Yogastil meiner ersten Wahl. Auch wenn ich mich eines schon fast bissigen Kommentares nicht enthalten konnte, ein im besten Sinne pädagogisch wertvoller Beitrag wenn man sich über Yoga informieren will.

fotos: Sabine Fischer; Dieter Kaiser / pixelio.de

11 replies on “Rundschau über die Entspannungsszene”

  1. Pingback:Die CD vom Glückshaus … und der rote Faden « Das Glückshaus-Projekt

  2. Schmerz ist unvermeidlich, Leiden ist freiwillig.
    Susun S. Weed

    Liebe Ulrike, ich denke es gibt beides. Dinge die passieren wie ein Unfall ohne unserer ‚Mithilfe‘ und andere Dinge passieren weil wir die Dinge hervorrufen. Ob es Schicksal ist?

    „Im Alltag leben“ als Idee versucht mit den Dingen sinnvoll umzugehen. D.h. ich versuche in erster Line gar nicht zu entscheiden was Schicksal ist und was Resonanzgesetz. Das sind nur Möglichkeiten und viel von dem was uns zustößt ist vermutlich von beiden Faktoren beeinflusst. Entscheidend ist doch, was wir letztlich daraus machen und wie wir damit umgehen.

    Und das ist dann nicht Glaubensfrage, sondern eine ganz individuelle Lösung die für jeden anders sein kann und die jeder für sich „erarbeiten“ muss.

    Viele Grüße

    Bernd

  3. Lieber Bernd,

    glaubst Du an „Schicksal“? Im Sinne von „es wird Dir etwas geschickt, auf das Du keinen Einfluss hast“?

    Eine der entscheidenden Glaubensfragen … meiner Meinung nach!!!

    Lieben Gruß, Ulrike

  4. Moin Ulrike …

    was lese ich denn da? Mit dem Schicksal hadern

    ja, sowas gibt es. Ist auch schon mal nötig. Wie Lachen und Weinen, Freuen und Trauern. Nichts geht ohne das Andere. Wenn man solche Dinge ausblendet ist mensch unvollständig. Es geht immer darum, wie man damit umgeht und ob man steckenbleibt oder weiter gehen kann.

    Liebe Grüße, Bernd

  5. *leise melde*

    Bekomme ich auch noch Verstärkung? Sind hier noch mehr Düsseldorfer, die kommentieren? 😉

    Tja, ihr Beiden … was lese ich denn da? Mit dem Schicksal hadern … hmmmmmm …

    Konnte ich euch noch nicht anschubsen?

    Lieben Gruß, Ulrike

  6. Moin Det,

    schön, Dich hierher gelockt zu haben 😉

    Obwohl jede Krankheit mal mehr, mal weniger, existenziell ist so ist der Weg aus dem Dilemma gar nicht so sehr die Methode, sondern die dadurch erzeugt Akzeptanz. Die Methode hilft mir, mich nicht mehr so sehr über die Krankheit zu definieren. „Wäre ich morgen gesund, so würde mir nichts fehlen.“ Ich weiß, es klingt nicht so direkt begreiflich und ist Dir möglicherweise jetzt nicht hilfreich. Es ist die Akzeptanz, die die Kraft freisetzt sich positiv auseinander zu setzten.

    Die Knoten im Kopf bei der Betrachtung von LOHAS und Spiritualität bleiben. Vielleicht nicht mehr ganz so fest wie noch vor ein paar Tagen. Auf anderen Ebenen klappt ja Kommerz und Spiritualität hervorragend zusammen. Jedenfalls nehme ich durchaus gerne Geld für eine Yoga-Stunde. Ich arbeite weiter dran 🙂

    Die Konferenz habe ich wahrgenommen und bin interessiert, kann mich aber noch nicht überwinden mich anzumelden. Da schlafe ich noch mal drüber. Danke für die Erinnerung.

    Bernd

  7. Lieber Bernd,

    ich freu mich über Deinen Pingback, schafft er doch den ersten Kontakt zwischen uns, zwei Kölnern übrigens, denn ich habe Deine Seite schon mehrfach besucht und intensiv über Deine Krankheit gelesen.

    Dein Schicksal hat mich sehr betroffen gemacht. Auch ich hadere zur Zeit sehr mit meinem, wenn auch aus völlig anderen Gründen. Sehr dunkle Wolken ziehen am Himmel auf. Was ich deshalb begeisternd fand und für mich hilfreich, ist der Weg, den Du offenbar erfolgreich für Dich aus diesem Dilemma gefunden hast (Yoga, Meditation etc).

    Mein Post soll aber nichts anderes zeigen. Es ging mir um den Versuch einer Erklärung, welche Rolle die Spiritualität spielen kann und wie sehr eine dadurch hervorgerufene Bewußtseinsveränderung hilft, Dinge anders zu sehen und dementsprechend anders zu handeln. Anderes Handeln schafft andere Erkenntnisse. Hat schon Paul Watzlawick, wenn auch anders formuliert, in seinen Arbeiten so erkannt…

    Natürlich ist LOHAS neben einer Bezeichnung für einen Lebensstil auch ein Marketingbegriff. Und Marketing und Spiritualität gehen sicher auf den ersten Blick nicht zusammen. Jedenfalls nicht, in den tradierten Sehweisen. Dass das aber doch geht und zunehmend stärker wird, zeigt schon das Beispiel unseres Blogfreundes Christoph Harrach (Karmakonsum Blog), der als Marketingmanager der neuen Generation beides in seiner Person und in seinem Leben wunderbar vereint: LOHAS Denken im Job UND privat (übrigens auch mit viel Spiritualität).

    Herzliche Grüße in meine Heimatstadt, wohin ich bald zurückkehren will, sobald ich dort eine bezahlbare Wohnung gefunden habe…
    Det

    PS: Möchte an dieser Stelle auch gerne noch einmal auf die LOHAS Konferenz im September in Frankfurt hinweisen:
    http://www.karmakonsum.de/konferenz

  8. Hallo Bernd!

    Ich möchte ENERGISCH 😉 widersprechen … überhaupt nicht oberlehrerhaft, sondern … inspirierend! Ich hab mir eben beim Spülen einige Gedanken dazu gemacht … ich spüre ja für mich auch hin, wo jetzt ein roter Faden sein könnte … denn … ich möchte es sich entwickeln lassen, wollte ja auch erstmal schauen, was „ankommt“ … ob das Thema überhaupt für eine größere Anzahl Menschen lesenswert ist.

    Und ich bin auf etwas gestoßen – DANKE für’s Anschubsen!

    Fröhliche Grüße, Ulrike

  9. Moin Ina,

    trommeln wird sicher irgendwann ein Beitrag für sich :-). Deinen Hinweis habe ich mal „gewongt“ zwecks Wiederbelebung.

    @ Ulrike, der Heidenspass kommt gut an. So nach ein paar Stunden Schlaf und einem ausgedehnten Frühstück kommt mir meine eigene Schreibe gerade auch etwas zu oberlehrerhaft krittelig rüber. Ist nicht so gemeint! Jedenfalls wünsche ich Dir noch viele gute „interessante Gefühle“ am frühen Morgen. Das Glückhaus hat es jedenfalls verdient.

    Liebe Grüße, Bernd

  10. Moin Bernd!

    Ein „interessantes Gefühl“ ;), wenn man am frühen Morgen bei einem befreundeten Blog vorbeischaut und etwas über sich selber dort liest 🙂

    Zur gefühlten Menge: es macht mir einen HEIDENSPASS! Und den koste ich grad ohne Ende aus 🙂

    Zum Burnout: ich bin achtsam, habe ja meinen Sohnemann, der mich nachmittags schon auf andere Gedanken bringt 😉

    Zum Profil: hmmmmmmm … ist das hiermit
    http://glueckshaus.wordpress.com/der-grundriss-planung/
    nicht rübergekommen?

    Was sehe ich selber als den roten Faden des Glückshauses? Jeder ist seines Glückes Schmied – DAS lebe ich selber, da will ich von den schönen eigenen Erfahrungen berichten, da möchte ich Tipps geben für die, die es auch mal ausprobieren wollen, wie es sich anfühlt, der Gestalter der Realität zu sein … DA möchte ich inspirieren, anschubsen, zum gemeinsam-Spaß haben animieren …

    Wir sind ja noch jung … und es wächst und formt sich allmählich immer klarer …

    Ich danke Dir für das Feed-back!!!

    Fröhliche Morgengrüße, Ulrike

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