Neues im Bloggerland – die Blogbibliothek

Alltags BlumebibliothekEine Blogbibliothek ?

 

Und wenn wir hier lesen, dann darf es still um und in uns werden, als sässen wir in der Bibliothek, in einem gemütlichen, tiefen Sessel, der unmerklich immer bauschigere Ohren und Armlehnen bekommt, in denen wir uns am liebsten vor der nächsten alltäglichen Pflicht verstecken möchten. (Quelle)

Keine Frage. Das Projekt von Thinkabout, Yoda und Caro ist ein wertvoller Beitrag zu einer Entschnellung des Webs. Es geht im Kern darum wirklich gute Blogbeiträge an einem Ort zu versammeln. Sie loslösen aus dem Umfeld in dem Vernetzung alles ist und in dem oft eher die Linkliebe oder der Drang zur Selbstdarstellung den Inhalt eines Beitrages bestimmt. Beiträge und Inhalte, die über diesem Blogalltag stehen, die thematisch und sprachlich nicht eiliges Tagesgeschäft sind sondern die man sich auch „zwischen Buchdeckeln“ vorstellen kann sollen hier zusammengestellt werden.

Und obwohl das Projekt scheinbar konservativ daher kommt weil es auf die ‚bleibenden‘ Werte setzt, so ist es doch ganz wesentlich Web 2.0 und setzt auf Mitarbeit und Interaktivität. „Blogscouts“ sind eingeladen, Beiträge vorzuschlagen, aber gleichzeitig wollen die Initiatoren das Heft in der Hand halten. Es gibt ein Vorschlagsrecht, aber was letztlich in die Blogbibliothek kommt, bestimmen die Hausherren. Es bleibt also ein sehr individuelles Angebot. Bewusst gefiltert von Thinkabout und seinen Mitstreitern. Es wird also kein Blogportal, dass nur eine weitere Stelle ist wo Beiträge auftauchen, sondern eine handausgelesene Leseecke. Dass nur spannende und gute Beiträge auftauchen werden, bezweifle ich bei den Machern keine Sekunde.

einladender geniesserplatzDas lässt sehr hoffen und ich freue mich drauf. Selbst bei den wenigen schon veröffentlichten Beiträgen habe ich erfreulicherweise alte Bekannte gefunden und noch mehr mir neue Autoren gesehen, die mich neugierig gemacht haben.

Ein schönes Projekt für das ich schon mal einen Sessel rausstelle. Damit das Schmökern auch wirklich das richtige Umfeld bekommt.

fotos: Michael Jurman, RainerSturm / pixelio.de


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  1. Ein Bibliothekar darf hoffentlich auch nach Monaten noch kommentieren: Interessant, wie unser Projekt beurteilt wurde – und wird. Und sehr schön, wie Sie, Bernd, unsere innere Absicht erkannt und in eigene Worte gekleidet haben. Genau darin liegen unsere Ziele. Und das Schöne daran ist, dass wir uns keinerlei Druck auferlegen müssen: Es spielt keine Rolle, wie schnell die Bibliothek wächst. Die Mietkosten verändern sich kaum – und die Entdeckerfreude ist uns gewiss. Ich bin gespannt, was hier in einem Jahr für Kommentare stehen würden. Wir alle sind es.
    Was wir sagen können: Wir haben Spass daran wie am ersten Tag. Und wir hätten nicht gedacht, dass wir vom bestandenen Autor, über einen Schweizer Minister bis zu bloggenden Hobbyschreibern so schnell so viele Schreibende und Leser für unser Projekt hätten gewinnen können.
    Wie hoch Klickzahlen sind, ist dabei unerheblich: Der einzelne Griff ins Regal soll einfach Lesevergnügen versprechen.
    Die Suchfunktion haben wir übrigens nun verbessert – so dass die Stichwortsuche wie die Suche nach einzelnen Autoren Treffer ergeben kann.

  2. Das Projekt finde ich nicht schlecht. Wie Sie schon gesagt haben, die Bibliothek füllt sich wirklich immer wieder mit einigen Sachen. Und es ist auch so, man kann sich so etwas am Anfang nicht vorstellen kann. Jeder ist zuerst mal skeptisch das ist ganz normal, läuft es aber erstmal dann möchte niemand mehr darauf verzichten. Das ist mit allen Dingen so, die wir in unseren Alltag aufnehmen. Angefangen bei der Waschmaschine bis hin zu den ganzen Seiten im Netz.

  3. Moin zusammen, ok, es gibt viele Projekte im Netz, die die Welt noch nicht benötigte. Aber wenn sie einmal mit „Leben“ gefüllt wurden fragt man sich irgendwann mal, wie man ohne auskommen konnte. Ich kann mir gut vorstellen, dass es mit der Blogbibliothek so gehen kann. Bis jetzt füllt sich die Bibliothek recht stetig und mein Leseblick ist doch immer wieder hängengeblieben. Allerdings ist kein Beitrag dabei, den man ‚mal eben‘ lesen kann … das finde ich gut. Man wird zum Verbleiben animiert.
    Viele Grüße
    Bernd

  4. Also das Projekt ist doch mal richtig klasse, sowas müsste es mehr geben. Ich denke nur, dass es nicht alle erreichen wird, die gerne mal schmökern, weil sie einfach nur durch das Web hetzen. Wenn man aber wirklich mal eine ruhige Minute hat, dann ist das Schmökern sicher richtig genial. Ich schau es mir auf jeden Fall mal an.

  5. Auf der einen Seite glaube ich, dass dieses Projekt sicherlich sehr gut durchdacht wurde, aber ich muss auch sagen, dass ich glaube, dass es noch einige Dinge zu klären gibt. Von so einer Idee halte ich zwar nicht so viel, denn ich denke, dass es so was einfach nicht braucht, aber ich werde es mal beobachten, wie sich diese Sache entwickelt. Meiner Meinung nach ist das Projekt zum Scheitern verurteilt. Ich bin sehr darauf gespannt, wie sich das Ganze entwickelt.

  6. Zuerst dachte ich „Hilfe“ Als ich das Bild gesehen habe. Aber dann habe ich den Text gelesen und dann kam doch alles anders als zuerst gedacht. Das Bild hat mich nämlich schon schockiert so viele alte Bücher. Sieht wirklich klasse aus. So jetzt mal zu dem Beitrag. Ich finde es nicht schlimm, wenn man weniger schreibt. Aber ich bin gespannt, wie die Sache weitergeht. Nachdem du dich ja auf das Projekt sehr freust, wird da sicherlich was gutes bei rauskommen. Bin gespannt, wann wir mehr darüber erfahren werden und wie sich die Sache entwicketl.

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