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Startseite - Ein Projekt von "Im Alltag leben" und "Der Wunschbrunnen".

wellen-sonnenaufgangWenn ich mich mit Atemübungen beschäftige, ist es für mich eine immer wieder neue Erfahrung. Atem holt man nicht. Atem kommt. Atemnot, etwa bei Asthma, entsteht gar nicht so sehr, dass man keine Luft mehr holen kann, sondern eher, dass man die verbraucht Luft nicht los wird. Und darum auch keine frische mehr bekommen kann.

Daraus kann man lernen, dass wir dem Atem Raum geben müssen. Am besten, wenn wir den Atem abgeben – Ausatmen.

Der Rest ist dann eine Übung in Vertrauen. Vertrauen darauf, dass der Atem wiederkommt. Man kann es sich vorstellen wie das Spiel der Wellen im Meer. Die Welle geht, kommt wieder. Wird stark, stürmisch oder ganz sanft. Aber nie hört die Bewegung des Meers völlig auf.

Man kann das immer wieder üben. Ganz ohne Aufwand. Im Sitzen, Liegen und wo immer ich befinde und mich ganz auf den Atem konzentrieren kann.

Alltags Blümchen

Ich atme aus – schaffe Platz, bin neugierig auf das, was kommt.

Habe ich ausgeatmet, warte ich darauf, dass der Atem wiederkehrt – vertraue darauf, dass mein Atem wiederkommt.

Kommt der Einatem lasse ich ihn kommen. Ganz passiv, ohne willentlich etwas zu machen – mit meinem Atem kommt die Kraft in mir zur Entfaltung.

Und lasse den Atem gestärkt gehen, zur nächsten Erfahrung.

Alltags - Blümchen

foto: Stefan Zerfaß / pixelquelle.de

2 Antworten zu “Dem Atem Raum geben”

  1. [...] Am sinnvollsten setzt man Affirmationen im Anschluss an eine kleine Entspannungsübung (z.B. so einer) ein. Man kann sich aber auch unabhängig von anderer Praxis immer wieder im Laufe eines Tages mit seiner Affirmation beschäftigen. Es sollte möglichst über einer längere Zeit, wenigstens einige Tage, eine einzige Affirmation geübt werden. [...]

  2. on 08.02.2009 um 22:48 ottmar

    das mit dem Atmen ist gar nicht so einfach. Ich neige dazu immer wieder zu japsen. Aber ich gebe nicht auf.
    ~ottmar~

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