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Startseite - Ein Projekt von "Im Alltag leben" und "Der Wunschbrunnen".

luftblasenMit ein wenig Vorstellungskraft kann ich mir vorstellen, mein Bewusstsein ist wie eine Seifenblase oder eine Luftblase in einer umgebenden, allumfassenden Flüssigkeit.

Meine Bewusststseinblase kann ich mühelos in jede Richtung hin verformen. Teile davon kann ich andere Dinge, Personen und sogar abstrakte Gedanken oder Projekte umschließen lassen. Jede Blase, jede Ausformung meines Bewusstseins behält den Kontakt zu mir.

Obwohl die Blase alles umschließen kann, so ist sie doch fest und zäh und nicht verletzbar. Sie nimmt Kontakt auf, wenn ich es zulasse und beschützt mich, wenn ich es brauche.

Und mit der gleichen Mühelosigkeit mit der ich die Bewusstseinsblasen ausgeschickt haben, kann ich sie wieder zurück zu mir holen.

Alltagsbluemchen

Solche Vorstellungsübungen – eigentlich eine Achtsamkeitsübung – kann man wunderbar unterwegs üben, in Bus oder Bahn, Wartezimmern oder Warteschlangen oder wo immer man einen festen Platz, sicheren Stand und ein wenig Zeit hat. Man kann sich so spielerisch, wie in einem gelenkten Tagtraum, selbst als Teil des Ganzen betrachten.

Viel Freude dabei und vielleicht entdeckst Du selber ganz neue Möglichkeiten bei dieser Form der Betrachtung.

foto: absyss / photocase.de

4 Antworten zu “Die Bewusstseinsblase – eine Achtsamkeitsmeditation im Alltag”

  1. on 20.08.2007 um 23:46 gabaretha

    Ein schönes mentales Bild – diese Bewusstseinsblase!
    Ich hab sie gleich visualisiert und fühle mich in ihr sehr wohl :-)
    Wartezeiten lassen sich auf diese Weise wirklich “sinnvoll” nutzen und dadurch fühlt sich jeder besser und besser ;-)
    Dickes Lob! Alles Liebe, Gaba

  2. [...] In die Phantasiereisen des Autogenen Trainings nimmt man einen Zauberring oder einen Zauberstab mit. Irgend etwas, was einem hilft aus der Situation herauszugehen, wenn es unangenehm werden sollte. In meinen eigenen meditativen Übungen – wie die Übung zur Bewusstseinsblase von gestern – kommen immer Elemente vor, die mir helfen sollen meine eigene Identität nicht abzulegen. Auch in der Übung ist es immer wichtig zu erkennen, dass man in einer Übung ist. [...]

  3. [...] Vielleicht war ich darum um so empfänglicher für die besondere Stimmung im Raum. Die Stimmung war so stark, dass ich die Bewusstseinsblase nicht üben konnte. Eigentlich eine Übung, die ich oft übe und die gerade besonders frisch im Gedächtnis ist, weil ich erst die Tage darüber geblogged hatte. In so einer Situation fällt es schwer, sich abzugrenzen von den tiefen Sorgen und echten Nöten der Menschen um einen herum. Darum war hier die Bewusstseinsblase nicht angebracht. [...]

  4. [...] Eine andere Form der geschützten Begegnung kannst du übrigens mit der “Bewusstseinsblase” wählen, die weniger die eigene Abgrenzung, sondern eher den behutsamen Kontakt betont. [...]

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