Blogpausen, Inspirationen und neue Aussichten – privates eben

kirschblueteGut zweieinhalb Monate waren jetzt Blogpause. Das ist schon fast ein halbes Blogleben. Manchmal sind die Zeitressourcen eben begrenzt und die Aufmerksamkeit wird von anderen Dingen beansprucht. In dem Fall waren es vor allem zwingende private Gründe.

Bloggen steht dem privaten, also dem, was man nicht allgemein teilen möchte oder kann, entgegen. Dieses Blog ist auch nicht als reines Business-Blog geplant, das neben oder sogar über dem privaten Leben steht. Und in dem Spannungsfeld zwischen privatem und öffentlichem Leben war die Pause notwendig, denn im Blog würde ich ungerne Grenzen überschreiten, die mir später leid tun.

In der ’stummen‘ Zeit sind aber trotzdem Dinge gelaufen, die im Zusammenhang mit dem Blog interessant gewesen wären. Eine Woche Heilfasten waren z.B. dabei.

Die Kategorie „DCCV“ in diesem Blog zeigt, dass ich für einen Verband der Gesundheitsselbshilfe bei chronischen Darmentzündungen aktiv bin. Wie ich zugeben muss war das Verhältnis zum Verband im letzten Jahr eher schwierig. Ich fühlte mich in eine Situation gedrängt die ein „Ganz oder Garnicht“ verlangte. Entweder ich hätte mein Engagement im Verband an den Nagel gehängt oder ich versuche dorthin zu kommen, wo ich mit entscheiden kann, was den Verband angeht. Relevante Entscheidungen kann der Verband nur im Vorstand treffen.

Immerhin vertritt der Verband über 19.000 Mitglieder direkt und wird in Fragen zu Rate gezogen, die über 300.000 Betroffen in Deutschland in z.T. existentiellen Fragen berührt.

Meine Entscheidung ist jetzt gefallen. Ich werde für den Vorstand kandieren.

Im Mai sind die Wahlen. Dann wird sich zeigen, ob die Mitglieder des Verbandes mir das Amt zutrauen. Aber seit ich mich entschieden habe, geht es mir erheblich besser. Ob ich gewählt werde oder nicht ist schon fast zweitrangig. Eine Niederlage wäre nicht schön. Aber es nicht versucht zu haben selbst Entscheidungen mit voran treiben zu können, ist mir im Moment eine schlimmere Vision wie die einer nicht gewonnen Wahl.krokus

In der Woche vor Ostern war ich mit einer Gruppe von betroffen Jugendlichen im Bingen am Rhein unterwegs. Jetzt, eine Woche nach Ende der Aktion, liegen einige Reaktionen vor. Wir, die Betreuer haben das Gefühl etwas geschafft zu haben. Die Jugendlichen hatten offensichtlich Spass.

Was will man mehr?

Wir, die Betreuer, haben schon eine Idee, was wir im kommenden Jahr anders machen wollen. Aber bestimmend ist: Die Jugendlichen hatten Freude an der Aktion. Darum war sie ein Erfolg.

Und fürs Blog?

Mal sehen. Weiter bloggen möchte ich. Ideen entwickeln mit denen die Kommentieren. Es lohnt!

foto: dieter haugk / pixelio.de, Martin Rehseil / pixelio.de

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