Mache das Beste aus deiner Meditation – zehn Tipps.

meditation-02Mit dieser Liste hier möchte ich auf eine Seite aufmerksam machen, die ich für sehr passend halte: Die sonnige Seite. Es ist eine Adaption von Stephan Bodian: Meditation für Dummies (Link siehe unten). Mir ist aufgefallen, dass viele der Impulse und Tipps, die ich in den letzten Wochen hier gepostet habe, gut in den großen Zusammenhang Achtsamkeit / Meditation passen. Überhaupt ist der positiv entspannte Mensch immer auch ein achtsamer.

Irgendwo habe ich heute mal wieder sinngemäß gelesen (leider habe ich mir nicht notiert wo), dass für Meditation kein „Platz“ wäre. Das Leben ist ja immer so voll und vermutlich gibt es tausend wichtige Dinge, die von Entspannung / Meditation / Achtsamkeit etc. abhalten. Auch scheint mir oft das Vorurteil zu bestehen, dass ein entspannter, vielleicht sogar Yoga treibender und meditierender Mensch, gleichzeitig auch ein wenig aktiver, mithin wohl auch ein wenig erfolgreicher Mensch sein.

Nun heißt dieser Blog hier „Im Alltag leben“ – nicht „aus dem Alltag flüchten“. Ich bin nämlich sehr davon überzeugt, dass Meditation / Entspannung und aktive, lebensbejahende, anpackende und selbstbestimmte Lebensgestaltung durchaus kein Gegensatz sind. Allerdings bin ich davon überzeugt, dass so eine selbstbestimmt Lebensgestaltung nicht immer das gewöhnliche Bild „erfolgreicher“ Menschen bedienen muß.

Alltags-Blümchen

Meditieren Sie regelmäßig – möglichst jeden Tag.

Probieren Sie die verschiedenen Techniken aus, wählen Sie eine aus, und bleiben Sie dabei – wenigstens für einige Wochen oder Monate.

Schaffen Sie sich eine ruhige Nische, wo Sie ungestört meditieren können.

Finden Sie eine für Sie bequeme Haltung heraus – und sorgen Sie dafür, dass Sie Ihre Wirbelsäule sanft aufrichten.

Legen Sie vorher fest, wie lange Sie meditieren wollen – und halten Sie diese Zeit durch, egal wie rastlos oder gelangweilt Sie werden.

Fangen Sie damit an, dass Sie sich kurz vergegenwärtigen, warum Sie meditieren.

Atmen Sie einige Male tief durch, bevor Sie beginnen, und entspannen Sie Ihren Körper bewusst bei der Ausatmung.

Lassen Sie alle Erwartungen darüber fahren, was Sie beim Meditieren erreichen oder erfahren sollen, und akzeptieren Sie sich genau so, wie Sie sind.

Seien Sie geduldig, und gehen Sie sanft mit sich selbst um.

Übertragen Sie die Eigenschaften Ihres Geistes und Ihres Herzens, die Sie in der Meditation entwickeln, mehr und mehr auf alle Bereiche Ihres Lebens.

Alltags-Blümchen

foto: Kirsten Kasselmann / pixelquelle.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.