Die vier Säulen des Glücks

Alltags-Blümchen 1. Ein aktives Leben
2. Befriedigende Freundschaften
3. Im Hier und Jetzt leben
4. Dankbar sein

saeuleDiese vier Säulen des persönlichen Glückes sollen auf Mihaly Csikszentmihalyi zurückgehen und wurden gestern von Tania Konnerth im Kalenderblog von Zeit zu Leben gebloged. Das hat mich inspiriert zu schauen, wie es mit diesen Säulen bei mir steht.

Jetzt hatte ich selber gestern die These von „Der beste Weg zu einer guten Zukunft ist die Gegenwart gut zu leben“ gebloged. Im Hier und Jetzt leben wäre danach schon in Arbeit.

Mit dem aktiven Leben geht es ähnlich. Den Dingen ihren Lauf lassen war noch nie mein Ding. Aktives Gestalten war immer eine Triebfeder für mich.

Freundschaften? Das ist ein schwieriges Thema. Menschliche Beziehungen sind vielschichtig und Freundschaften sind nicht einforderbar. Viele Menschen mit einer chronischen Erkrankung, die sie im Laufe der Zeit immer mal wieder weitgehend aus dem „normalen“ Leben hinauskatapultiert hat, werden es kennen. Die Zahl der „echten“ Freunde nach längeren Krisenzeiten reduziert sich. Der Bodensatz (die Bezeichnung mögen mir meine Freunde jetzt verzeihen) ist aber bewährt, krisenfest und von besonderer Qualität.

Aber ich arbeite tatsächlich auch an einen dichteren Netzwerk von realen Beziehungen.

Fehlt die Dankbarkeit?

Nein, sie fehlt nicht. Dankbar bin ich für jeden Tag, an dem ich keine Schmerzen habe, mein Leben sich entwickelt, meine Familie um mich ist und viele großartige Dinge und kleine Freuden mehr.

Also bin ich ein glücklicher Mensch?

Ja.

Nicht immer bewußt, oft hadernd mit den Dingen die passieren. Manchmal miesepetrig drauf und blind für die schönen Dinge am Rand des Lebensweges. Aber in der Tendenz ja. Darum glaube ich, es fehlt mindestens eine Säule:

5. Die Fähigkeit sein Glück zu sehen

foto: Paul-Georg Meister / pixelio.de

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