Atmen lernen – der 5. Teil des Atemkurses, die hohe Atmung

Atmen am Strand

Der 5. Teil des Atemkurses ist online.

Ein Atemkurs ist eine seltsame Sache. Bei den Körperübungen des Yoga ist es allen Menschen klar. Sowas muß man üben. Aber Atmen lernen? Nun, hier wird nicht Atmen gelernt, wohl aber den Atem gezielt zur Entspannung einzusetzen. Das hat mit dem beiläufigen Ein- und Ausatmen nicht viel zu tun.

Atmen tun wir ab dem Moment, wenn wir geboren werden … und werden es tun, bis wir sterben. Dazwischen geht unser Atem ganz automatisch, wenn wir nicht bewußten Einfluss auf das Atemgeschehen nehmen.

Atem ist mehr als Sauerstoffaufnahme für den Körper. In der Genesis der Bibel haucht Gott dem Menschen den Odem des Lebens ein. Im Pranayama des Yogas lernen wir den Atem zu verlangsamen. In der Vorstellung viele Yogis hat der Mensch eine Anzahl von Atemzügen, die für ein Leben reichen. Atmet der Yogi langsamer, verlängert er sein Leben. Die Mutter pustet dem Kind die kleinen Wehwehchen des Alltags weg. Haben wir Schmerzen und schaffen es, ruhig zu atmen, ist der Schmerz besser zu ertragen. Atem wirkt einfach!

In den westlichen Entspannungstechniken steht Atementspannung als Methode neben Autogenem Training und der progressiven Muskelentspannung und ist aus meiner Sicht völlig zu unrecht weitaus weniger bekannt. In der Form, wie sie der kleine Atementspannugskurs auf „Im Alltag leben“ vermittelt, ist diese Technik wohl noch leichter zu lernen und auch anzuwenden als das AT oder die „Progressive“. Erfahrungsgemäß sind in Atementspannungskursen auch die Abbrecherquoten weitaus geringer als in Kursen des Autogenen Trainings … um ein Thema der letzten Tage weiter zu bringen.

Wie auch immer. Ich würde mir wünschen, wenn Atementspannung als einfache und hoch wirksame Entspannungsmethode bekannter würde.

Im 5. Teil beschäftigt sich der Kurs mit der hohen Atmung … mache es also ein Stück weit dem Model auf dem Bild nach 🙂

foto: stockxpert

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