Frische und Kraft erfüllt mich.
Manchmal braucht man einfach eine klare Ansage an sich selbst.
Vielleicht eine kleine Sammlung von Affirmationen gar nicht schlecht.
Frische und Kraft erfüllt mich.
Manchmal braucht man einfach eine klare Ansage an sich selbst.
Vielleicht eine kleine Sammlung von Affirmationen gar nicht schlecht.
Schon ärgerlich mit der Bundesbahn. In den letzten Monaten habe ich mich zum “bahn.comfort”-Kunden hochgearbeitet, also ganz schön viele Bahnkilometer gesammelt. Hier erlebe ich wie Anspruch und Wirklichkeit der Bahn oft genug auseinanderklaffen. Ok, ich darf jetzt in die Lounge, wenn ich mal wieder zwei Stunden zu spät in einer fremden Stadt auf einen ebenfalls verspäteten Anschluss warte. Und selbst im Internet kann ich jetzt den “exklusiven Statuskunden-Bereich” nutzen. Geschenkt … ich möchte nach Möglichkeit pünktlich auf einem eigenen Sitzplatz mein Ziel in der angekündigten Zeit erreichen. Für den Konzern ausgesprochen schwierig zu erreichende Anforderungen.
Trotzdem und gerade deswegen lässt mich die Bahn nicht kalt. Dafür, dass hier nicht alles mit rechten Dinge zugeht, sind auch Klagen der Mitarbeiter vor Ort ebenso wie Streiks und die derzeitige Bespitzelungsaffäre deutliche Hinweise. Statt sich hier in einer gewissen schamhaften Zurückhaltung zu üben und an der Sache zu arbeiten, schlägt die Bahn aber gerne mal aus.
Jüngst mit einer Abmahnung an Markus Beckedahl, dem Herausgeber von netzpolitik.org, die sich selbst bis hier in meine Entspannungsecke herumgesprochen hat.
Dieser Beitrag hat nur den Zweck mein Unverständnis dieser Aktion gegenüber zu äußern und meinen allgemeinen Unmut kund zu tun. Kundenzufriedenheit und Vertrauen in die Institution ist offenbar nicht Hauptziel des Konzerns.
Niemand hat deine Fingerabdrücke.
Niemand hat deine Stimme.
Niemand hat deine Geschichte.
Niemand spürt die gleiche Trauer,
das gleiche Glück
wie du.
Niemand ist wie du.
Niemand,
weil du einmalig bist.
U. Schaffer
foto: amridesign / fotolia.com
Ich habe Freunde.
Seit kurzem sogar sehr, sehr viele. Trete ich in eine beliebige Community ein, dann vermehren die sich geradezu rasant. In einer bestimmten hatte ich nach der Registrierung innerhalb eines halben Tages gleich drei. Davon einer, der Freund praktisch jeden registrierten Nutzers ist. Das ist klasse, der hat bestimmt 700 Freunde und ist auch mein Freund. Natürlich habe ich mich gefreut. Meine Freunde mag ich nämlich sehr. Jeder, der gefragt hat, ist jetzt mein Freund.
Zwei Probleme machen mir gerade Sorgen. Eines davon ist – ich weiß gar nicht, wie viele Freunde ich jetzt eigentlich habe. Das macht mich unsicher auch weil ich nicht weiß, wie die meisten meiner Freunde aussehen.
Per Zufall bin ich drauf gestoßen, dass ein Beitrag und ein Kommentar von Christa aus diesem Blog als Grundlage für einen Videobeitrag auf YouTube genutzt wurde.
Hat mich doch gefreut.
Schläft ein Lied in allen Dingen
die da träumen fort und fort,
und die Welt hebt an zu singen
triffst du nur das Zauberwort.
Joseph von Eichendorff
Fantasiereisen sind keine literarisch hochwertigen Schöpfungen und erheben auch keinen Anspruch in diese Richtung. Sie wollen Bilder und Gefühle anregen, Fantasie eben. Nicht mehr und nicht weniger. Die “inneren Werte” solcher Fantasiereisen erschließen sich im meditativen Zustand, nicht in der intellektuellen Reflexion. Diese Fantasiereise wurde geschrieben für einen Meditationsgottesdienst, in dem das Gedicht Eichendorffs das Grundthema lieferte. Es geht um den inneren Zugang zum Zauberwort.
Zauberwort … wenn ich das Zauberwort treffe, finde ich gleichsam den Schlüssel. Ich kann mich auf den Weg machen, mein Zauberwort in mir selber zu finden.
/../
Ich wende mich meinen inneren Bildern zu. Die guten Bilder meiner Fantasie, die in mir sind kann ich hervorholen, wenn ich mich jetzt auf den Weg mache zu einer kleinen Reise auf der Suche nach dem Zauberwort.
So sehe ich mich auf einem geschäftigen Platz. Voller Menschen, voller Leben und Aktion. Ein Markt, ein Basar. Mein Blick geht über den Platz auf der Suche nach einer ruhigeren Stelle um das Zauberwort zu finden.
Eine Gasse tut sich auf. Gesäumt von Lampen und alten, gepflegten Häusern. Geschäfte sind darin. Ich gehe durch die Gasse und schaue mir die Auslagen der Geschäfte an. Viele bunte Dinge sehe ich, aber ich merke, dass hier kein Zauberwort zu finden ist.
Am Ende der Gasse liegt ein Gebäude. Es könnte ein Festsaal, eine Kirche oder Kapelle sein. Weit und einladend sind die Türen geöffnet die mir sagen: hier bin ich willkommen. Ich betrete den Raum. Ruhe empfängt mich. Alle Geschäftigkeit kann ich hier hinter mir lassen.
Ich schaue mich um. Finde einen Platz, der mich anspricht und lasse mich nieder. Lasse mich auf die Ruhe ein, die mich umgibt.
Vielleicht kommt ein Zauberwort, vielleicht auch nicht. Aber wenn es ein Zauberwort für mich gibt, dann ist es hier zu finden. Ich lasse mir Zeit.
/../
Vor mir liegt eine Schachtel, die ich vor meinem inneren Auge klar sehen kann. Wenn ein Zauberwort kommt, so kann ich es hier hineinlegen. Wenn kein Zauberwort da ist, dann weiß ich sicher, dass diese Schachtel in diesem ruhigen Raum der Ort sein wird, wo ich ein Zauberwort finden werde.
Die Schachtel meiner Fantasie stecke ich in meine Tasche. Ich kann sie mitnehmen, wenn ich jetzt zurückgehe.
Ich verlasse den Raum mit seiner Ruhe. Gehe über die Gasse bis zum belebten Platz. Lasse noch einmal meinen Blick über die Szene schweifen und verabschiede mich vom Ort meiner Fantasie und kehre zurück ins Hier und Jetzt.
fotos: Naemi; Bildpixel; Tina / pixelio.de
Fragt Nora von Wohlerleben. Ok … der Hinweis ist tatsächlich ein Pausenfüller, weil ich im Moment an anderer Front gefordert und nicht so sehr im Blog aktiv sein kann. Aber manchmal passiert gerade in den Pausen das Wichtige. Das Leben ist manchmal ganz schön schnell. Die Ereignisse überschlagen sich.
Vielleicht bin ich mal wieder so schnell, dass mich das Leben gar nicht so recht erreichen kann?
Darum keine Angst vor der Pause. Die Pause kann das Innehalten üben und dem Leben die Gelegenheit geben hinterher zu kommen

Eine Blogbibliothek ?
Und wenn wir hier lesen, dann darf es still um und in uns werden, als sässen wir in der Bibliothek, in einem gemütlichen, tiefen Sessel, der unmerklich immer bauschigere Ohren und Armlehnen bekommt, in denen wir uns am liebsten vor der nächsten alltäglichen Pflicht verstecken möchten. (Quelle)
Keine Frage. Das Projekt von Thinkabout, Yoda und Caro ist ein wertvoller Beitrag zu einer Entschnellung des Webs. Es geht im Kern darum wirklich gute Blogbeiträge an einem Ort zu versammeln. Sie loslösen aus dem Umfeld in dem Vernetzung alles ist und in dem oft eher die Linkliebe oder der Drang zur Selbstdarstellung den Inhalt eines Beitrages bestimmt. Beiträge und Inhalte, die über diesem Blogalltag stehen, die thematisch und sprachlich nicht eiliges Tagesgeschäft sind sondern die man sich auch “zwischen Buchdeckeln” vorstellen kann sollen hier zusammengestellt werden.
Und obwohl das Projekt scheinbar konservativ daher kommt weil es auf die ‘bleibenden’ Werte setzt, so ist es doch ganz wesentlich Web 2.0 und setzt auf Mitarbeit und Interaktivität. “Blogscouts” sind eingeladen, Beiträge vorzuschlagen, aber gleichzeitig wollen die Initiatoren das Heft in der Hand halten. Es gibt ein Vorschlagsrecht, aber was letztlich in die Blogbibliothek kommt, bestimmen die Hausherren. Es bleibt also ein sehr individuelles Angebot. Bewusst gefiltert von Thinkabout und seinen Mitstreitern. Es wird also kein Blogportal, dass nur eine weitere Stelle ist wo Beiträge auftauchen, sondern eine handausgelesene Leseecke. Dass nur spannende und gute Beiträge auftauchen werden, bezweifle ich bei den Machern keine Sekunde.
Das lässt sehr hoffen und ich freue mich drauf. Selbst bei den wenigen schon veröffentlichten Beiträgen habe ich erfreulicherweise alte Bekannte gefunden und noch mehr mir neue Autoren gesehen, die mich neugierig gemacht haben.
Ein schönes Projekt für das ich schon mal einen Sessel rausstelle. Damit das Schmökern auch wirklich das richtige Umfeld bekommt.
fotos: Michael Jurman, RainerSturm / pixelio.de
Anregungen zu Yogaübungen kann und muss man sich holen, wo man sie bekommen kann. Als ich vor ein paar Wochen einen kleinen Beitrag mit dem Titel “Am Anfang des Tages” produziert hatte, konnte ich noch nicht ahnen, dass an mich die Bitte herangetragen wurde, doch mal eine Yogastunde am Morgen zu halten. Dafür habe ich mich im Netz umgesehen und bei Youtube folgendes gefunden:
Schön anzusehen und durchaus in eine ‘normale’ Praxis umzusetzen. Das Dauergequatsche geht mir zwar etwas auf den Geist, aber so eine Kombination in einer meditativen Grundstimmung mit Achtung auf den Atem geübt, könnte ein guter Start in den Tag werden. Und dann verbinden mit der im Beitrag “Am Anfang des Tages” angedeuteten Affirmation:
Ich sehe den Sinn und komme durch den Atem zu mir.
Der nächste Morgen ist bei mir gerettet (ob’s für einen Kurs reicht? Darüber werde ich dann noch mal nachdenken
Lobe deinen Yogalehrer dafür,
* Aus griechisch krisis “Entscheidende Wendung”
**Außerhalb unserer eigenen Erfahrung wissen wir nicht,
was und wie etwas ist, sondern was andere sagen was und wie es sei.
Rückseite des Übungsblattes der Yogaschule Stuttgart von Rudolf Fuchs für die 3. Woche 2009. Diese regelmäßigen Übungsblätter sind immer wieder für schöne Impulse gut und ich freue mich, diese hier hin und wieder zitieren zu dürfen. Z.B. hier.
foto: Ernst Rose / pixelio.de