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Startseite - Ein Projekt von "Im Alltag leben" und "Der Wunschbrunnen".

Meine Linkliste habe ich zum Teil deutlich überarbeitet. Ein paar Links auf denen sich nichts mehr tut habe ich rausgenommen, andere, vor allem Links zu Yogablogs, habe ich dazugenommen.
Es tut gut, etwas über den eigenen Tellerrand zu schauen.
Stephan Hochhaus schrieb gestern auf feierabendyogi.de dass er “…Yoga nicht als Möglichkeit sehe, in kürzester Zeit zur Strandfigur zu kommen, sondern um ein besseres Körpergefühl zu erlangen, eine innerliche Ausgeglichenheit anzustreben und gesund zu bleiben.” Und bekennt sich so zu einem sehr körperorientierten Yoga.

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diego cervo - Fotolia.com

Ähnlich körperorientiert ist Köppchens Yoga Blog. Auch hier gibt es immer wieder Einwürfe zu einzelnen Yogahaltungen.
Eine ganz andere Yogawelt finde ich auch in Dianas Yoga Blog. Heute bringt sie z.B. eine Story über eine Buddha-Birne. Tatsächlich eine Frucht, die in Buddha-Form gezogen worden ist.
Für mich sind das andere Welten – darum spannend und auch inspirierend. Die stark körperorientierten Yogawege kommen mir erst in letzter Zeit näher. Asana sind bei mir eher Randerscheinungen. Sie stehen nicht im Zentrum meiner Praxis und gehören bei mir eher als nötige Begleiterscheinung dazu. Aber im Moment merke ich mehr und mehr, dass ich diesen Aspekt des Yoga mehr benötige. Darum lese ich mit Neugierde und intensiviere meine Praxis.

Zeit zum Yoga

Instead of finding time to practice Yoga, practice Yoga all the time.” ~ Bob Weisenberg

… also auf ein Neues!

Yoga Blume“Ein Gramm Praxis ist mehr wert als tausend Tonnen Theorie.” Der Satz wird unter anderem Swami Sivananda zugeschrieben. Und darauf angesprochen warum er denn so viele Bücher geschrieben hätte, soll er geantwortet haben: “Manchen Menschen brauchen eben tausend Tonnen Theorie um zu einem Gramm Praxis zu kommen.”

Ob die Anekdote tatsächlich von Sivananda stammt konnte ich auf die Schnelle nicht recherchieren. Finde ich jetzt auch nicht wesentlich, sie wäre ihm sicher zuzutrauen. Jedenfalls komme ich mir im Moment so vor, als benötige ich 10.000e Tonnen von Theorie, bis ich in die Praxis komme. Im Moment sitze ich unter anderem an meiner Abschlussarbeit zum Yogalehrer nach den Richtlinien des Berufsverbandes der Yogalehrenden in Deutschland (BDY). Das ist erst einmal ein Befreiungsschlag. Rechne ich die Ausbildung als Entspannungspädagoge hinzu, ist das der Abschluss einer dann 6 jährigen Ausbildungsfolge bei meiner Lehrerin Christel Adolphi. Nicht, dass ich mit der Ausbildung unzufrieden bin. Nein, es ist an der Zeit das Verhältnis zwischen Schüler und Lehrerin zu ändern. Sozusagen die Ebene zu wechseln. In einem anderen Verhältnis zum Lehrer weiter am Yoga zu arbeiten. Da freue ich mich schon drauf.

In den letzten Monaten – was auch einen Teil der Ruhe auf diesem Blog erklärt – war ich extrem gefordert. Bis mein Körper und noch mehr mein Geist die Notbremse gezogen hat. Bevor es zu einem echten Burnout oder manifesten körperlichen Auswirkungen kommen konnte, bin ich unter anderem in die Klinik für Naturheilkunde Essen gegangen. Was man dort lernt? Nun eigentlich nicht viel anderes als das, über was ich an dieser Stelle schon lange blogge.

Aber wie kann es sein als Yogaschüler, selbst lehrender und ausgebildeter Entspannungslehrer, in die Stressfalle zu stürzen?

Es ist wie immer und bei jedem anderen, der Symptome von Überforderung oder gar Burnout oder Depression spürt. Eine Mischung aus inneren und äußeren Ansprüchen denen man irgendwann nicht mehr nachkommen kann. Ein Job, Familie, ehrenamtliche Tätigkeit in großem Umfang, eigene Kurse, Ausbildung und auch Hobbybetätigungen. Das sind randvolle Arbeitstage und fast 30 Wochenende im Jahr, die nicht der Erholung dienen sondern an denen ich Arzt-Patienten-Veranstaltungen, Verbandstreffen, Schulungen, Seminare und allgemeine Yogaveranstaltungen besuche oder selbst organisiere.

Die Geschichte mit dem Eu- und Distress ist out. Es gibt keinen guten Stress wenn er nicht aufhört und mit Entspannungsphasen abwechselt. Selbst der “beste” Stress, die befriedigenste Arbeit, holt einen früher oder später ein, wenn man nicht in ausreichende Rekreation kommt. Natürlich braucht man das leidenschaftliche Feuer (im yogischen Begriff tapas) das antreibt und was wir so gerne Eustress nennen … und damit fahrlässig verharmlosen und als Ausrede benutzen weiter Raubbau am eigenen Körper und Geist zu treiben. Die innere Leidenschaft, die einen vorwärtstreibt Dinge zu tun, ist wesentlich. Gäbe es sie nicht, würde nichts passieren. Keine persönliche oder sonstige Entwicklung ist denkbar, gäbe es in uns nicht den Treib etwas zu tun. Aber ohne den Gegenpol, die ausreichende Entspannung, wirkt dieses Feuer verbrennend.
Die Yogasutren (2.1) formulieren es in der Übersetzung von Desikachar besonders treffend: Unsere Yogapraxis muss drei Qualitäten vereinigen: Klärung, Selbstreflexion und Akzeptanz unserer Grenzen. Wobei man Yogapraxis durchaus unverfälschend mit der ganzen Lebensführung gleich setzten kann.

Meine persönliche Falle war und ist teilweise auch immer noch, die eigene Praxis in Kurse auszulagern. Die Arbeit selber für den Prozess zu halten, der in die Ruhe führt. Die Meditation, die man für andere Menschen anleitet, für die eigene Meditation zu halten. Warum morgens nach dem Aufstehen in die Praxis des Übens gehen, wenn man abends eh einen Yogakurs hält? Das, was mich über die Jahre aus einer schwierigen gesundheitlichen Situation herausgeholfen hatte, führte mich genau so wieder hin in eine gesundheitliche (geistig wie körperlich) Grenzsituation hinein. Nicht weil der Weg falsch war, sondern eben unbewusst geworden war.

Der Klinikaufenthalt brachte neben einer deutlich stabileren körperlichen Gesundheit wieder ein Stück die eigene und ungeteilte Praxis zurück. Jetzt bringt die Beschäftigung mit der Qualifizierungsarbeit eine Nähe zur Theorie, die jedenfalls ich normalerweise nicht in dieser Intensität erreiche. Es sind genau die 1.000 Tonnen Theorie, die ich wohl brauche um die eigene Praxis wieder vollständig zurück zu gewinnen.

Ich erlebe im Moment die Kraft der eigenen Yogapraxis ganz neu. Sie verändert nicht die Anforderungen von außen, da liegt noch viel Arbeit vor mir. Aber sie hat mir geholfen – spät, aber gerade noch rechtzeitig – Schlimmeres zu verhüten. Ohne die Praxis in der Vergangenheit hätte ich vermutlich die Alarmzeichen erst erkannt, wenn es zu spät gewesen wäre. Und jetzt benötige ich die eigene Praxis, nicht wieder aus die Achtsamkeit gegenüber den eigenen Bedürfnissen herauszufallen.

Na, kommt ihr darauf, wer hier der Lehrer ist?

via Leslie Kaminoff

… nicht sofort, aber hoffentlich in der nächsten Zeit. Der Blogsoftware habe ich jedenfalls schon mal ein Update gegönnt. Leider sind dabei ein paar Kommentare verloren gegangen. Falls jemand etwas Substanzielles vermisst, mag mensch sich melden. Ansonsten hoffe ich, dass keine wesentlichen Informationen verloren sind.

zeit-verrinntIch brauchte einfach eine etwas längere Auszeit, weil einfach viel zu viele Dinge in den letzten Monaten passiert sind. An einem anderen Ort hatte ich es so formuliert: “Ich habe alles erreicht, was ich mir vorgenommen hatte … jetzt muß ich mit den Folgen leben.” Und die sind, was den reinen Zeitaufwand angeht, leider nicht von Pappe. Für die zweite Jahreshälfte habe ich mir jedenfalls etwas weniger Aktionismus und nicht zuletzt auch wieder mehr innere Auseinandersetzung vorgenommen. Das sollte auch diesem Blog zugute kommen.

foto: Uwe Steinbrich / pixelio.de

AffirmationFrische und Kraft erfüllt mich.

Manchmal braucht man einfach eine klare Ansage an sich selbst.

Vielleicht eine kleine Sammlung von Affirmationen gar nicht schlecht.

Bahn-Image

Schon ärgerlich mit der Bundesbahn. In den letzten Monaten habe ich mich zum “bahn.comfort”-Kunden hochgearbeitet, also ganz schön viele Bahnkilometer gesammelt. Hier erlebe ich wie Anspruch und Wirklichkeit der Bahn oft genug auseinanderklaffen. Ok, ich darf jetzt in die Lounge, wenn ich mal wieder zwei Stunden zu spät in einer fremden Stadt auf einen ebenfalls verspäteten Anschluss warte. Und selbst im Internet kann ich jetzt den “exklusiven Statuskunden-Bereich” nutzen. Geschenkt … ich möchte nach Möglichkeit pünktlich auf einem eigenen Sitzplatz mein Ziel in der angekündigten Zeit erreichen. Für den Konzern ausgesprochen schwierig zu erreichende Anforderungen.

Trotzdem und gerade deswegen lässt mich die Bahn nicht kalt. Dafür, dass hier nicht alles mit rechten Dinge zugeht, sind auch Klagen der Mitarbeiter vor Ort ebenso wie Streiks und die derzeitige Bespitzelungsaffäre deutliche Hinweise. Statt sich hier in einer gewissen schamhaften Zurückhaltung zu üben und an der Sache zu arbeiten, schlägt die Bahn aber gerne mal aus.

Jüngst mit einer Abmahnung an Markus Beckedahl, dem Herausgeber von netzpolitik.org, die sich selbst bis hier in meine Entspannungsecke herumgesprochen hat.

Dieser Beitrag hat nur den Zweck mein Unverständnis dieser Aktion gegenüber zu äußern und meinen allgemeinen Unmut kund zu tun. Kundenzufriedenheit und Vertrauen in die Institution ist offenbar nicht Hauptziel des Konzerns.

via Basic Thinking Blog

einmaligkeitNiemand hat deine Fingerabdrücke.
Niemand hat deine Stimme.
Niemand hat deine Geschichte.
Niemand spürt die gleiche Trauer,
das gleiche Glück
wie du.

Niemand ist wie du.
Niemand,
weil du einmalig bist.

U. Schaffer

foto: amridesign / fotolia.com

Ich habe Freunde.

Seit kurzem sogar sehr, sehr viele. Trete ich in eine beliebige Community ein, dann vermehren die sich geradezu rasant. In einer bestimmten hatte ich nach der Registrierung innerhalb eines halben Tages gleich drei. Davon einer, der Freund praktisch jeden registrierten Nutzers ist. Das ist klasse, der hat bestimmt 700 Freunde und ist auch mein Freund. Natürlich habe ich mich gefreut. Meine Freunde mag ich nämlich sehr. Jeder, der gefragt hat, ist jetzt mein Freund.

Zwei Probleme machen mir gerade Sorgen. Eines davon ist – ich weiß gar nicht, wie viele Freunde ich jetzt eigentlich habe. Das macht mich unsicher auch weil ich nicht weiß, wie die meisten meiner Freunde aussehen.

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Per Zufall bin ich drauf gestoßen, dass ein Beitrag und ein Kommentar von Christa aus diesem Blog als Grundlage für einen Videobeitrag auf YouTube genutzt wurde.

Hat mich doch gefreut.

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