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	<title>Kommentare zu: Was Notizb&#252;cher mit Meditationspraxis zu tun haben</title>
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	<description>das Blog von Im Alltag leben</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 11:37:39 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: &#8220;Im Alltag leben&#8221; - Blog &#187; Blog Archive &#187; Vor der Meditation - Mein Brennglas</title>
		<link>http://blog.imalltagleben.de/was-notizbuecher-mit-meditationspraxis-zu-tun-haben/2007/09/13/comment-page-1/#comment-15865</link>
		<dc:creator>&#8220;Im Alltag leben&#8221; - Blog &#187; Blog Archive &#187; Vor der Meditation - Mein Brennglas</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Oct 2007 11:42:25 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Es gibt auch Tage, da wirkt das Gedankenkarussel wie eine Lupe. Ein einzelner Gedanke, ein besonders Problem wird besonders deutlich und gro&#223;. Da merke ich, dass ich mit diesem Gedanken nicht in die Meditation einsteigen kann. Oft reicht es, diesen Gedanken kurz aufzuschreiben. Dann geht er nicht verloren. Hin und wieder aber bleibt das Problem und aus der Lupe wird ein Brennglas, dass alle Aufmerksamkeit auf genau dieses Problem lenkt. Dann bleibt es w&#228;hrend der Sitzung eben im Zentrum. Dann ist vielleicht nicht das Ziel der Meditation erreicht, aber manchmal kl&#228;rt sich so auch das Problem. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Es gibt auch Tage, da wirkt das Gedankenkarussel wie eine Lupe. Ein einzelner Gedanke, ein besonders Problem wird besonders deutlich und gro&#223;. Da merke ich, dass ich mit diesem Gedanken nicht in die Meditation einsteigen kann. Oft reicht es, diesen Gedanken kurz aufzuschreiben. Dann geht er nicht verloren. Hin und wieder aber bleibt das Problem und aus der Lupe wird ein Brennglas, dass alle Aufmerksamkeit auf genau dieses Problem lenkt. Dann bleibt es w&#228;hrend der Sitzung eben im Zentrum. Dann ist vielleicht nicht das Ziel der Meditation erreicht, aber manchmal kl&#228;rt sich so auch das Problem. [...]</p>
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		<title>Von: &#8220;Im Alltag leben&#8221; - Blog &#187; Blog Archive &#187; Rundschau über die Yoga- und Entspannungsszene</title>
		<link>http://blog.imalltagleben.de/was-notizbuecher-mit-meditationspraxis-zu-tun-haben/2007/09/13/comment-page-1/#comment-14826</link>
		<dc:creator>&#8220;Im Alltag leben&#8221; - Blog &#187; Blog Archive &#187; Rundschau über die Yoga- und Entspannungsszene</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Sep 2007 14:15:33 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Yoga ist kein Sport. Yoga kann kein Sport sein, denn dann w&#228;re es kein Yoga mehr. Sport k&#246;nnte h&#246;chstens zu Yoga geh&#246;ren. So &#228;hnlich ist mein pers&#246;nliches Mantra mit dem ich jede Yogapraxis beginne und ich &#228;rgere mich mal ungefragt und vorsorglich f&#252;r den BDY (der Berufsverband) f&#252;r diese journalistische Entgleisung und Degradierung des Yoga-Verbandes als Sportverein. Den Fakt dass 80% der Kursteilnehmer im Yoga M&#228;nner sind kann man so best&#228;tigen, auch den Grundtenor, dass man M&#228;nner eher mit k&#246;rperlich fordernden Yoga-Formen &#8216;k&#246;dern&#8217; kann. Aber wie bringe ich das jetzt mit meiner pers&#246;nlichen und subjektiven Beobachtung in &#220;bereinstimmung, dass gerade im fast regungslosen Zazen, dem reinen Sitzen, eher mehr M&#228;nner als Frauen sitzen? Nun kenne ich Zen nur von zwei, drei Wochenendkurse und einen Meditaitonstreff hier vor Ort, kann es also nicht verallgemeinern. Hat da jemand einen besseren &#220;berblick? [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Yoga ist kein Sport. Yoga kann kein Sport sein, denn dann w&#228;re es kein Yoga mehr. Sport k&#246;nnte h&#246;chstens zu Yoga geh&#246;ren. So &#228;hnlich ist mein pers&#246;nliches Mantra mit dem ich jede Yogapraxis beginne und ich &#228;rgere mich mal ungefragt und vorsorglich f&#252;r den BDY (der Berufsverband) f&#252;r diese journalistische Entgleisung und Degradierung des Yoga-Verbandes als Sportverein. Den Fakt dass 80% der Kursteilnehmer im Yoga M&#228;nner sind kann man so best&#228;tigen, auch den Grundtenor, dass man M&#228;nner eher mit k&#246;rperlich fordernden Yoga-Formen &#8216;k&#246;dern&#8217; kann. Aber wie bringe ich das jetzt mit meiner pers&#246;nlichen und subjektiven Beobachtung in &#220;bereinstimmung, dass gerade im fast regungslosen Zazen, dem reinen Sitzen, eher mehr M&#228;nner als Frauen sitzen? Nun kenne ich Zen nur von zwei, drei Wochenendkurse und einen Meditaitonstreff hier vor Ort, kann es also nicht verallgemeinern. Hat da jemand einen besseren &#220;berblick? [...]</p>
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		<title>Von: bernd</title>
		<link>http://blog.imalltagleben.de/was-notizbuecher-mit-meditationspraxis-zu-tun-haben/2007/09/13/comment-page-1/#comment-14233</link>
		<dc:creator>bernd</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Sep 2007 08:09:01 +0000</pubDate>
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		<description>Moin Claudia,
&lt;blockquote&gt;Schreibst du eigentlich tats&#228;chlich was auf?&lt;/blockquote&gt;
nur ganz am Anfang meiner eigenen Praxis, als ich einen Seminarleiterschein f&#252;r Meditation gemacht habe und erstmals zu regelm&#228;&#223;iger ausgedehnter Praxis &quot;gezwungen&quot; war. Mittlerweile ist das Bl&#246;ckchen eher Symbol und wird praktisch nur sehr selten benutzt. Allerdings oft nach einer Stunde.
&lt;blockquote&gt;Und sind die Ideen “besser” bzw. wirklich verwertbar, die da “zur Unzeit” kommen?&lt;/blockquote&gt;
Praktische Meditation ist bei mir der Versuch die L&#252;cken &lt;em&gt;zwischen&lt;/em&gt; den Gedanken zu finden. Oder aber auch die Gedanken auf einen &lt;em&gt;einzigen&lt;/em&gt; Gegenstand zu konzentrieren.

Aber wenn eine Idee einmal Gegenstand in einer Meditation war, ist sie oft klarer. Und wenn es etwas ist, was praktisch umsetzbar ist, fasse ich die Dinge dann oft entschlossener an.

Um es etwas schnoddrig und auch m&#246;glicherweise &#252;berheblich klingend zu formulieren. Nach ausgedehnter Meditationspraxis (z.B. eine l&#228;ngere Schweigemeditation / Kurs / Wochenende) setzt oft eine Art &lt;strong&gt;Genialit&#228;tsschub&lt;/strong&gt; ein. Das ist wie wenn Blockaden fallen. Im Kleinen passiert das auch nach &#039;normalen&#039; Meditationssitzungen.

Was Zazen angeht. Es ist eine Methode und die Menschen, die es regelm&#228;&#223;ig praktizieren kommen gut damit zurecht. F&#252;r mich ist es nicht die Methode der ersten Wahl, aber ich bin froh, die Gruppe hier in meiner N&#228;he zu haben, denn die Energie zusammen mit anderen zu meditieren schenkt einen deutlichen Schub. So bereichert das durchaus auch meine Praxis.&lt;em&gt;&lt;em&gt; &lt;/em&gt;&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Moin Claudia,</p>
<blockquote><p>Schreibst du eigentlich tats&#228;chlich was auf?</p></blockquote>
<p>nur ganz am Anfang meiner eigenen Praxis, als ich einen Seminarleiterschein f&#252;r Meditation gemacht habe und erstmals zu regelm&#228;&#223;iger ausgedehnter Praxis &#8220;gezwungen&#8221; war. Mittlerweile ist das Bl&#246;ckchen eher Symbol und wird praktisch nur sehr selten benutzt. Allerdings oft nach einer Stunde.</p>
<blockquote><p>Und sind die Ideen “besser” bzw. wirklich verwertbar, die da “zur Unzeit” kommen?</p></blockquote>
<p>Praktische Meditation ist bei mir der Versuch die L&#252;cken <em>zwischen</em> den Gedanken zu finden. Oder aber auch die Gedanken auf einen <em>einzigen</em> Gegenstand zu konzentrieren.</p>
<p>Aber wenn eine Idee einmal Gegenstand in einer Meditation war, ist sie oft klarer. Und wenn es etwas ist, was praktisch umsetzbar ist, fasse ich die Dinge dann oft entschlossener an.</p>
<p>Um es etwas schnoddrig und auch m&#246;glicherweise &#252;berheblich klingend zu formulieren. Nach ausgedehnter Meditationspraxis (z.B. eine l&#228;ngere Schweigemeditation / Kurs / Wochenende) setzt oft eine Art <strong>Genialit&#228;tsschub</strong> ein. Das ist wie wenn Blockaden fallen. Im Kleinen passiert das auch nach &#8216;normalen&#8217; Meditationssitzungen.</p>
<p>Was Zazen angeht. Es ist eine Methode und die Menschen, die es regelm&#228;&#223;ig praktizieren kommen gut damit zurecht. F&#252;r mich ist es nicht die Methode der ersten Wahl, aber ich bin froh, die Gruppe hier in meiner N&#228;he zu haben, denn die Energie zusammen mit anderen zu meditieren schenkt einen deutlichen Schub. So bereichert das durchaus auch meine Praxis.<em></em><em> </em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Claudia</title>
		<link>http://blog.imalltagleben.de/was-notizbuecher-mit-meditationspraxis-zu-tun-haben/2007/09/13/comment-page-1/#comment-14222</link>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Sep 2007 06:45:18 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist ja irre - ein Notizblock!!! Und ja: was f&#252;r eine Anhaftung an den eigenen, so wahnsinnig wertvollen Ideen!!! Ich kann dich da gut verstehen, hab&#039; schon oft versucht, mir im Alltag &quot;den Notizblock anzugew&#246;hnen&quot;, weil ich bedauerlicherweise viel wieder vergesse. In einer Meditationsgruppe w&#228;r ich aber nicht auf den Gedanken gekommen... da folge ich dann doch der Weisung: wenn du merkst, dass da Gedanken sind, gehe einfach zur&#252;ck zum Atem.. etc.

Schreibst du eigentlich tats&#228;chlich was auf? Oder reicht schon das Dasein des Notizblocks?? Und sind die Ideen &quot;besser&quot; bzw. wirklich verwertbar, die da &quot;zur Unzeit&quot; kommen???

Ansonsten deckt sich deine Beschreibung mit meinem Erleben. &quot;Mediation pur&quot;, ohne zun&#228;chst den K&#246;rper &quot;zur Ruhe zu bringen&quot; finde ich krass und sehe nicht recht ein, warum man sich das heute antut. In den agrarischen Gesellschaften, in denen diese Praktiken ja entstanden sind, haben die Leute von fr&#252;h bis sp&#228;t k&#246;rperlich geackert - auch in ZEN-Kl&#246;stern wurde gearbeitet, geputzt, der Garten bestellt, zudem wurden neben Arbeit und Meditation Kampfk&#252;nste ge&#252;bt - klar dass die sich dann &quot;einfach setzen&quot; konnten!

Ich verstehe echt nicht, warum so viele westliche Meditationsinteressierte sich diese Fron antun! Der K&#246;rper meldet sich auf 1001-Art und das bedeutet Ablenkung, Ablenkung, Ablenkung... muss doch nicht sein, wenn man zuvor daf&#252;r sorgt, in einen entspannten K&#246;rperzustand zu kommen. 

F&#252;r mich ist das ein sinnloses Festhalten an Traditionen aus einer anderen Kultur, die f&#252;r uns echt nicht so gut passt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist ja irre &#8211; ein Notizblock!!! Und ja: was f&#252;r eine Anhaftung an den eigenen, so wahnsinnig wertvollen Ideen!!! Ich kann dich da gut verstehen, hab&#8217; schon oft versucht, mir im Alltag &#8220;den Notizblock anzugew&#246;hnen&#8221;, weil ich bedauerlicherweise viel wieder vergesse. In einer Meditationsgruppe w&#228;r ich aber nicht auf den Gedanken gekommen&#8230; da folge ich dann doch der Weisung: wenn du merkst, dass da Gedanken sind, gehe einfach zur&#252;ck zum Atem.. etc.</p>
<p>Schreibst du eigentlich tats&#228;chlich was auf? Oder reicht schon das Dasein des Notizblocks?? Und sind die Ideen &#8220;besser&#8221; bzw. wirklich verwertbar, die da &#8220;zur Unzeit&#8221; kommen???</p>
<p>Ansonsten deckt sich deine Beschreibung mit meinem Erleben. &#8220;Mediation pur&#8221;, ohne zun&#228;chst den K&#246;rper &#8220;zur Ruhe zu bringen&#8221; finde ich krass und sehe nicht recht ein, warum man sich das heute antut. In den agrarischen Gesellschaften, in denen diese Praktiken ja entstanden sind, haben die Leute von fr&#252;h bis sp&#228;t k&#246;rperlich geackert &#8211; auch in ZEN-Kl&#246;stern wurde gearbeitet, geputzt, der Garten bestellt, zudem wurden neben Arbeit und Meditation Kampfk&#252;nste ge&#252;bt &#8211; klar dass die sich dann &#8220;einfach setzen&#8221; konnten!</p>
<p>Ich verstehe echt nicht, warum so viele westliche Meditationsinteressierte sich diese Fron antun! Der K&#246;rper meldet sich auf 1001-Art und das bedeutet Ablenkung, Ablenkung, Ablenkung&#8230; muss doch nicht sein, wenn man zuvor daf&#252;r sorgt, in einen entspannten K&#246;rperzustand zu kommen. </p>
<p>F&#252;r mich ist das ein sinnloses Festhalten an Traditionen aus einer anderen Kultur, die f&#252;r uns echt nicht so gut passt.</p>
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