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	<title>Kommentare zu: Gewohnheit im Alltag &#8211; ein Gastbeitrag von Karsten Wollbr&#252;ck</title>
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	<description>das Blog von Im Alltag leben</description>
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		<title>Von: Claudia</title>
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		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Nov 2007 11:43:34 +0000</pubDate>
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		<description>Suchtverhalten hat m.E. nicht grunds&#228;tzlich etwas mit dem exzessiven Verfolgen von Zielen zu tun! Das ist im Gegenteil eine seltenere Form. Bei stofflichen S&#252;chten ist es der Stoff selbst, von dem man irgendwann abh&#228;ngig wird, nicht das Ziel, dass ich durch die Einnahme verfolge bzw. zu unterst&#252;tzen meine. Gerade DAS ist eine wichtige Erkenntnis auf dem Weg in die Freiheit, z.B. vom Alkohol. 

Ansonsten: Ich verfolge lange schon keine Ziele mehr, die &#252;ber Alltagsziele hinaus gehen (=genug Geld zum Leben verdienen, Projekte entwickeln etc.). Und seitdem das so ist, bin ich sehr viel gl&#252;cklicher als fr&#252;her. Denn alles Wohlgef&#252;hl oder Ungl&#252;ck ist nur hier und jetzt zu sp&#252;ren, nicht irgendwann, wenn Ziele erreicht oder verfehlt wurden. (Erfolg ist immer nur einen  kurzen Moment lang erf&#252;llend, dann ist der neue Status &quot;ganz normal&quot;).  

Missf&#228;llt mir also die Gegenwart (weil z.B. lange nichts Neues passierte und mich Gewohntes pl&#246;tzlich langweilt), dann mache ich eben was Anderes, was Neues und Abenteuerliches. Unterlasse ich das, steigt die Langeweile und damit auch der Druck, die Tr&#228;gheit zu &#252;berwinden und mich in Bewegung zu versetzen. Planen muss ich da nichts, es gen&#252;gt, die eigenen Gef&#252;hle ernst zu nehmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Suchtverhalten hat m.E. nicht grunds&#228;tzlich etwas mit dem exzessiven Verfolgen von Zielen zu tun! Das ist im Gegenteil eine seltenere Form. Bei stofflichen S&#252;chten ist es der Stoff selbst, von dem man irgendwann abh&#228;ngig wird, nicht das Ziel, dass ich durch die Einnahme verfolge bzw. zu unterst&#252;tzen meine. Gerade DAS ist eine wichtige Erkenntnis auf dem Weg in die Freiheit, z.B. vom Alkohol. </p>
<p>Ansonsten: Ich verfolge lange schon keine Ziele mehr, die &#252;ber Alltagsziele hinaus gehen (=genug Geld zum Leben verdienen, Projekte entwickeln etc.). Und seitdem das so ist, bin ich sehr viel gl&#252;cklicher als fr&#252;her. Denn alles Wohlgef&#252;hl oder Ungl&#252;ck ist nur hier und jetzt zu sp&#252;ren, nicht irgendwann, wenn Ziele erreicht oder verfehlt wurden. (Erfolg ist immer nur einen  kurzen Moment lang erf&#252;llend, dann ist der neue Status &#8220;ganz normal&#8221;).  </p>
<p>Missf&#228;llt mir also die Gegenwart (weil z.B. lange nichts Neues passierte und mich Gewohntes pl&#246;tzlich langweilt), dann mache ich eben was Anderes, was Neues und Abenteuerliches. Unterlasse ich das, steigt die Langeweile und damit auch der Druck, die Tr&#228;gheit zu &#252;berwinden und mich in Bewegung zu versetzen. Planen muss ich da nichts, es gen&#252;gt, die eigenen Gef&#252;hle ernst zu nehmen.</p>
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