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	<title>Kommentare zu: Du bekommst das, was Du brauchst</title>
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	<description>das Blog von Im Alltag leben</description>
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		<title>Von: ver-rueckt &#187; Blog Archiv &#187; Kein Weg des Lebens ist vergebens</title>
		<link>http://blog.imalltagleben.de/du-bekommst-das-was-du-brauchst/2007/04/18/comment-page-1/#comment-997</link>
		<dc:creator>ver-rueckt &#187; Blog Archiv &#187; Kein Weg des Lebens ist vergebens</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2007 09:22:00 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Manchmal ist das  ja schon komisch. Da lese ich etwas und pl&#246;tzlich kommt mir etwas in den Sinn und l&#228;sst mich nicht mehr los. Die Diskussion in Bernds Blog lassen meine Gedanken zu dem christlichen Mystiker S&#246;ren Kierkegaad schweifen. Ihm ist ein gro&#223;artiges Wort gelungen: Ich w&#228;re zugrunde gegangen, wenn ich nicht zugrunde gegangen w&#228;re. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Manchmal ist das  ja schon komisch. Da lese ich etwas und pl&#246;tzlich kommt mir etwas in den Sinn und l&#228;sst mich nicht mehr los. Die Diskussion in Bernds Blog lassen meine Gedanken zu dem christlichen Mystiker S&#246;ren Kierkegaad schweifen. Ihm ist ein gro&#223;artiges Wort gelungen: Ich w&#228;re zugrunde gegangen, wenn ich nicht zugrunde gegangen w&#228;re. [...]</p>
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	</item>
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		<title>Von: bernd</title>
		<link>http://blog.imalltagleben.de/du-bekommst-das-was-du-brauchst/2007/04/18/comment-page-1/#comment-995</link>
		<dc:creator>bernd</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2007 08:35:08 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Zamyat,

danke f&#252;r&#039;s Wort zum Donnerstag ;-) 

Der Gedanke, das in der Haltung ein buddhistischer Hintergrund gesehen werden kann, ist spannend. Damit bin ich - glaube ich - nicht so schnell fertig.

Liebe Gr&#252;&#223;e

Bernd</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Zamyat,</p>
<p>danke f&#252;r&#8217;s Wort zum Donnerstag <img src='http://blog.imalltagleben.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Der Gedanke, das in der Haltung ein buddhistischer Hintergrund gesehen werden kann, ist spannend. Damit bin ich &#8211; glaube ich &#8211; nicht so schnell fertig.</p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e</p>
<p>Bernd</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Zamyat</title>
		<link>http://blog.imalltagleben.de/du-bekommst-das-was-du-brauchst/2007/04/18/comment-page-1/#comment-993</link>
		<dc:creator>Zamyat</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2007 07:47:00 +0000</pubDate>
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		<description>Dieser Gedanke erinnert mich auch an eine Aussage, die mein verstorbener Sufi-Lehrer oft machte. Ich wei&#223; sie zwar im Moment nicht w&#246;rtlich, aber es war in dem Sinne, dass wir oft nachher, in der R&#252;ckschau feststellen, dass ein Ereignis f&#252;r unsere Weiterentwicklung gut war, das wir damals negativ fanden. Einen Job nicht bekommen (sp&#228;ter kam dann ein viel besserer), eine Krankheit bekommen (dadurch haben wir vielleicht wichtige Menschen kennen gelernt - oder meinetwegen - auch etwas gelernt :-) usw.
D.h., dass wir einfach aus unserer Mitten-Drin-Perspektive den &quot;Sinn&quot; dahinter nicht sehen k&#246;nnen, aber in der R&#252;ckschau wird es eben leichter.
Zum Thema Krankheit: Habe gestern den Kurs &quot;Stressbew&#228;ltigung durch Achtsamkeit&quot; begonnen und auch da meinte die Kursleiterin nachher zu mir ganz &quot;buddhistisch&quot;: &quot;Krankheit ist.&quot;(Punkt) Es gibt da nicht immer was zu deuten a la Thorwald Detlefsen, Krankheit und Tod geh&#246;ren zum Leben - und basta. Nat&#252;rlich kann ich unterschiedlich damit umgehen, ich kann daran wachsen, daraus lernen - aber das war nicht der &quot;Grund&quot; der Krankheit.
Soweit das Wort zum Donnerstag:-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Gedanke erinnert mich auch an eine Aussage, die mein verstorbener Sufi-Lehrer oft machte. Ich wei&#223; sie zwar im Moment nicht w&#246;rtlich, aber es war in dem Sinne, dass wir oft nachher, in der R&#252;ckschau feststellen, dass ein Ereignis f&#252;r unsere Weiterentwicklung gut war, das wir damals negativ fanden. Einen Job nicht bekommen (sp&#228;ter kam dann ein viel besserer), eine Krankheit bekommen (dadurch haben wir vielleicht wichtige Menschen kennen gelernt &#8211; oder meinetwegen &#8211; auch etwas gelernt <img src='http://blog.imalltagleben.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  usw.<br />
D.h., dass wir einfach aus unserer Mitten-Drin-Perspektive den &#8220;Sinn&#8221; dahinter nicht sehen k&#246;nnen, aber in der R&#252;ckschau wird es eben leichter.<br />
Zum Thema Krankheit: Habe gestern den Kurs &#8220;Stressbew&#228;ltigung durch Achtsamkeit&#8221; begonnen und auch da meinte die Kursleiterin nachher zu mir ganz &#8220;buddhistisch&#8221;: &#8220;Krankheit ist.&#8221;(Punkt) Es gibt da nicht immer was zu deuten a la Thorwald Detlefsen, Krankheit und Tod geh&#246;ren zum Leben &#8211; und basta. Nat&#252;rlich kann ich unterschiedlich damit umgehen, ich kann daran wachsen, daraus lernen &#8211; aber das war nicht der &#8220;Grund&#8221; der Krankheit.<br />
Soweit das Wort zum Donnerstag:-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: bernd</title>
		<link>http://blog.imalltagleben.de/du-bekommst-das-was-du-brauchst/2007/04/18/comment-page-1/#comment-992</link>
		<dc:creator>bernd</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2007 07:39:56 +0000</pubDate>
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		<description>Moin Christa,

nein, Du hast nicht geschrieben, dass negative Erlebnisse einen &quot;Sinn&quot; haben m&#252;ssen. Das war nur eine reflektorische Reaktion meinerseits ;-)

Ich habe da erhebliche Vorsch&#228;digungen von Menschen die mir in allem Negativen den tieferen Sinn aufzeigen wollen. Bei der lieben Spinnerin http://spinnerin.witchway.de/ steht der grandiose Satz von Susun S. Weed: &lt;em&gt;Schmerz ist unvermeidlich, Leiden ist freiwillig&lt;/em&gt;.

Krankheit, Trauer, Schmerz sind Dinge die passieren. Von denen ich aber nicht glaube, dass sie mir aus einem h&#246;heren Sinn heraus &quot;geschickt&quot; sind, sondern diese Dinge geschehen weil ich lebe, einen K&#246;rper habe, der erkranken kann und Menschen um mich herum habe, die etwa sterben k&#246;nnen. Wenn Du so willst und vielleicht etwas schnodderig: Gott schickt mir nicht die biblischen Plagen an den Hals um mich pers&#246;nlich zu pr&#252;fen, sondern in meinem Menschsein ist die M&#246;glichkeit vorhanden, dass mir Leid passiert.

Dass mir alle diese Dinge auch Aufgabe sind, ist eine andere Geschichte. Dass ich b&#246;se N&#252;sse knacken mu&#223; um etwa Krankheit zu bew&#228;ltigen, will ich auch nicht bestreiten. Es ist nicht so, dass Krankheitsbew&#228;ltigung alleine wegen meines sonnigen Gem&#252;tes passiert. Da steckt schon richtig Arbeit hinter.

Wenn ich - auch wegen - solcher Iggeligkeiten des Lebens &quot;wachse&quot;, dann nehme ich das gerne mit.

Noch lieber wachse ich allerdings an den sch&#246;nen Dingen des Lebens ;-) 

Liebe Gr&#252;&#223;e

Bernd</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Moin Christa,</p>
<p>nein, Du hast nicht geschrieben, dass negative Erlebnisse einen &#8220;Sinn&#8221; haben m&#252;ssen. Das war nur eine reflektorische Reaktion meinerseits <img src='http://blog.imalltagleben.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich habe da erhebliche Vorsch&#228;digungen von Menschen die mir in allem Negativen den tieferen Sinn aufzeigen wollen. Bei der lieben Spinnerin <a href="http://spinnerin.witchway.de/" rel="nofollow"></a><a href='http://spinnerin.witchway.de/'>http://spinnerin.witchway.de/</a> steht der grandiose Satz von Susun S. Weed: <em>Schmerz ist unvermeidlich, Leiden ist freiwillig</em>.</p>
<p>Krankheit, Trauer, Schmerz sind Dinge die passieren. Von denen ich aber nicht glaube, dass sie mir aus einem h&#246;heren Sinn heraus &#8220;geschickt&#8221; sind, sondern diese Dinge geschehen weil ich lebe, einen K&#246;rper habe, der erkranken kann und Menschen um mich herum habe, die etwa sterben k&#246;nnen. Wenn Du so willst und vielleicht etwas schnodderig: Gott schickt mir nicht die biblischen Plagen an den Hals um mich pers&#246;nlich zu pr&#252;fen, sondern in meinem Menschsein ist die M&#246;glichkeit vorhanden, dass mir Leid passiert.</p>
<p>Dass mir alle diese Dinge auch Aufgabe sind, ist eine andere Geschichte. Dass ich b&#246;se N&#252;sse knacken mu&#223; um etwa Krankheit zu bew&#228;ltigen, will ich auch nicht bestreiten. Es ist nicht so, dass Krankheitsbew&#228;ltigung alleine wegen meines sonnigen Gem&#252;tes passiert. Da steckt schon richtig Arbeit hinter.</p>
<p>Wenn ich &#8211; auch wegen &#8211; solcher Iggeligkeiten des Lebens &#8220;wachse&#8221;, dann nehme ich das gerne mit.</p>
<p>Noch lieber wachse ich allerdings an den sch&#246;nen Dingen des Lebens <img src='http://blog.imalltagleben.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e</p>
<p>Bernd</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christa</title>
		<link>http://blog.imalltagleben.de/du-bekommst-das-was-du-brauchst/2007/04/18/comment-page-1/#comment-991</link>
		<dc:creator>Christa</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2007 06:12:44 +0000</pubDate>
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		<description>Morgen, 

boah ....

Hab` ich geschrieben, dass man in allen negativen Ereignissen ein &quot;Sinn&quot; suchen muss? Dann kamen wohl meine Zeilen falsch r&#252;ber. 

&quot;Eine Krankheit bringt mich an meine Grenzen und ich w&#252;nsche mir nichts anderes als Gesundheit. Und stelle eines Tages fest, dass ich mein Leben trotz Krankheit bew&#228;ltige.&quot;

Wie ist das passiert? Einfach nur so? 

Bei mir war das leider nicht so. Ich musste ganz sch&#246;n an mir arbeiten und ver&#228;ndern um wieder klar zu kommen. 

Gru&#223; und sch&#246;nen Tag
Christa</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen, </p>
<p>boah &#8230;.</p>
<p>Hab` ich geschrieben, dass man in allen negativen Ereignissen ein &#8220;Sinn&#8221; suchen muss? Dann kamen wohl meine Zeilen falsch r&#252;ber. </p>
<p>&#8220;Eine Krankheit bringt mich an meine Grenzen und ich w&#252;nsche mir nichts anderes als Gesundheit. Und stelle eines Tages fest, dass ich mein Leben trotz Krankheit bew&#228;ltige.&#8221;</p>
<p>Wie ist das passiert? Einfach nur so? </p>
<p>Bei mir war das leider nicht so. Ich musste ganz sch&#246;n an mir arbeiten und ver&#228;ndern um wieder klar zu kommen. </p>
<p>Gru&#223; und sch&#246;nen Tag<br />
Christa</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: bernd</title>
		<link>http://blog.imalltagleben.de/du-bekommst-das-was-du-brauchst/2007/04/18/comment-page-1/#comment-982</link>
		<dc:creator>bernd</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2007 23:04:25 +0000</pubDate>
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		<description>Moin zusammen,

&lt;blockquote&gt;wozu war dann die Krankheit gut?&lt;/blockquote&gt;

zu gar nix!

Ich wehre mich immer - fast schon instinktiv -, wenn es darum geht in Krankheiten oder sonstigen negativen Erlebnissen einen &quot;Sinn&quot; zu sehen.

Solche Dinge passieren. Weil sie zum Leben geh&#246;ren.

Und ja ... ich versuche f&#252;r mich selber daraus zu lernen. Aber ein Unfall oder eine chronische Krankheit passieren. Da ist keine wie auch immer geartete Absicht dahinter. Da ich nur eine einzige Biographie habe wei&#223; ich nicht, wie es anderes ausgegangen w&#228;re.

Aus meiner jetzigen Sicht w&#228;re ich aber &#228;u&#223;erst unfroh, wenn ich mich deutlich anders ausgerichtet h&#228;tte.

Wir Menschen w&#228;ren insgesamt ziemlich arm dran, wenn wir zum Lernen grunds&#228;tzlich extremen Leidensdruck br&#228;uchten. Neben Lernen durch Leidensdruck k&#246;nnen wir uns auch durch Erkenntnis entscheiden. Ein nicht zu untersch&#228;tzender Aspekt.


@ Menachem
&lt;blockquote&gt;Bekommst du den Vorstandsjob, ist es das, was du dir w&#252;nscht - dann gratuliere ich. Bekommst du ihn nicht, ist es das, was du brauchst.&lt;/blockquote&gt;

Nach langem Z&#246;gern um eine Entscheidung f&#252;r oder gegen diesen &quot;Job&quot;:

Bekomme ich ihn, dann bedeutet das f&#252;r mich eine Erweiterung meines eigenen Engagements bei gleichzeitigem Verlust an M&#246;glichkeiten zu privaten Aktivit&#228;ten. Es ist kein Job, den man sich &quot;w&#252;nscht&quot;. Er ist nicht verbunden mit h&#246;herem sozialem Ansehen, mehr Geld oder sonstigen Verg&#252;nstigungen. Eher im Gegenteil. Ich verliere Zeitr&#228;ume an Wochenenden, die ich gut brauchen k&#246;nnte, Kurse anzubieten. Wenn ich es eng sehe, verliere ich sogar Verdienstm&#246;glichkeiten.

Was ich durch die Entscheidung f&#252;r eine Kandidatur bekomme ist Klarheit in dem, was ich m&#246;chte. Und darum ist es fast unwichtig, ob ich den Posten bekomme oder nicht. Beide Optionen sind m&#246;glich. Aber keine wird mich in eine existientielle Krise bringen. 

Ich brauche beide Wege nicht. Es sind zwei Wege, die ich beide gestalten kann. F&#252;r mich ist das entscheidend. Nicht, welcher Weg gew&#228;hlt wird, sondern wie ich meinen eigenen Weg beeinflussen kann.

&lt;em&gt;Das&lt;/em&gt; finde ich wirklich spannend!

Viele Gr&#252;&#223;e

Bernd</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Moin zusammen,</p>
<blockquote><p>wozu war dann die Krankheit gut?</p></blockquote>
<p>zu gar nix!</p>
<p>Ich wehre mich immer &#8211; fast schon instinktiv -, wenn es darum geht in Krankheiten oder sonstigen negativen Erlebnissen einen &#8220;Sinn&#8221; zu sehen.</p>
<p>Solche Dinge passieren. Weil sie zum Leben geh&#246;ren.</p>
<p>Und ja &#8230; ich versuche f&#252;r mich selber daraus zu lernen. Aber ein Unfall oder eine chronische Krankheit passieren. Da ist keine wie auch immer geartete Absicht dahinter. Da ich nur eine einzige Biographie habe wei&#223; ich nicht, wie es anderes ausgegangen w&#228;re.</p>
<p>Aus meiner jetzigen Sicht w&#228;re ich aber &#228;u&#223;erst unfroh, wenn ich mich deutlich anders ausgerichtet h&#228;tte.</p>
<p>Wir Menschen w&#228;ren insgesamt ziemlich arm dran, wenn wir zum Lernen grunds&#228;tzlich extremen Leidensdruck br&#228;uchten. Neben Lernen durch Leidensdruck k&#246;nnen wir uns auch durch Erkenntnis entscheiden. Ein nicht zu untersch&#228;tzender Aspekt.</p>
<p>@ Menachem</p>
<blockquote><p>Bekommst du den Vorstandsjob, ist es das, was du dir w&#252;nscht &#8211; dann gratuliere ich. Bekommst du ihn nicht, ist es das, was du brauchst.</p></blockquote>
<p>Nach langem Z&#246;gern um eine Entscheidung f&#252;r oder gegen diesen &#8220;Job&#8221;:</p>
<p>Bekomme ich ihn, dann bedeutet das f&#252;r mich eine Erweiterung meines eigenen Engagements bei gleichzeitigem Verlust an M&#246;glichkeiten zu privaten Aktivit&#228;ten. Es ist kein Job, den man sich &#8220;w&#252;nscht&#8221;. Er ist nicht verbunden mit h&#246;herem sozialem Ansehen, mehr Geld oder sonstigen Verg&#252;nstigungen. Eher im Gegenteil. Ich verliere Zeitr&#228;ume an Wochenenden, die ich gut brauchen k&#246;nnte, Kurse anzubieten. Wenn ich es eng sehe, verliere ich sogar Verdienstm&#246;glichkeiten.</p>
<p>Was ich durch die Entscheidung f&#252;r eine Kandidatur bekomme ist Klarheit in dem, was ich m&#246;chte. Und darum ist es fast unwichtig, ob ich den Posten bekomme oder nicht. Beide Optionen sind m&#246;glich. Aber keine wird mich in eine existientielle Krise bringen. </p>
<p>Ich brauche beide Wege nicht. Es sind zwei Wege, die ich beide gestalten kann. F&#252;r mich ist das entscheidend. Nicht, welcher Weg gew&#228;hlt wird, sondern wie ich meinen eigenen Weg beeinflussen kann.</p>
<p><em>Das</em> finde ich wirklich spannend!</p>
<p>Viele Gr&#252;&#223;e</p>
<p>Bernd</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christa</title>
		<link>http://blog.imalltagleben.de/du-bekommst-das-was-du-brauchst/2007/04/18/comment-page-1/#comment-961</link>
		<dc:creator>Christa</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2007 13:35:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.imalltagleben.de/du-bekommst-das-was-du-brauchst/2007/04/18/#comment-961</guid>
		<description>Hi, 
Dieser Satz ist mir auch schon oft &#252;ber den Weg gelaufen. Oft waren es auch Trostworte an mich. Gelernt habe ich daraus, dass das Leben zwar nicht planbar ist, ich nicht immer bekomme was ich gerne m&#246;chte, aber dass ich es selbst in die Hand nehmen kann, um etwas Brauchbares daraus zu machen.
 
Eine Krankheit kann dich an deine Grenzen f&#252;hren.Da erz&#228;hle ich dir ja betimmt nichts Neues. Aber wenn du danach so weiter wurschtelst wie bisher, nichts daraus gelernt hast, wozu war dann die Krankheit gut?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi,<br />
Dieser Satz ist mir auch schon oft &#252;ber den Weg gelaufen. Oft waren es auch Trostworte an mich. Gelernt habe ich daraus, dass das Leben zwar nicht planbar ist, ich nicht immer bekomme was ich gerne m&#246;chte, aber dass ich es selbst in die Hand nehmen kann, um etwas Brauchbares daraus zu machen.</p>
<p>Eine Krankheit kann dich an deine Grenzen f&#252;hren.Da erz&#228;hle ich dir ja betimmt nichts Neues. Aber wenn du danach so weiter wurschtelst wie bisher, nichts daraus gelernt hast, wozu war dann die Krankheit gut?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Menachem</title>
		<link>http://blog.imalltagleben.de/du-bekommst-das-was-du-brauchst/2007/04/18/comment-page-1/#comment-960</link>
		<dc:creator>Menachem</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2007 12:51:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.imalltagleben.de/du-bekommst-das-was-du-brauchst/2007/04/18/#comment-960</guid>
		<description>Auch mich besch&#228;ftigt dieser Satz seit Jahren. Es ist doch so: Bekommst du den Vorstandsjob, ist es das, was du dir w&#252;nscht - dann gratuliere ich. Bekommst du ihn nicht, ist es das, was du brauchst. Dann ergibt sich die Frage: Warum brauche ich das jetzt, was soll mir das sagen? Beginnt man dann wirklich dar&#252;ber nachzudenken, werden sich ganz neue Welten der eigenen Person und Erkenntnis &#246;ffnen, ja, ein Geschenk. Es kann also jetzt kommen, wie es will - du wirst in jedem Fall etwas gewinnen. Gl&#252;ckwunsch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch mich besch&#228;ftigt dieser Satz seit Jahren. Es ist doch so: Bekommst du den Vorstandsjob, ist es das, was du dir w&#252;nscht &#8211; dann gratuliere ich. Bekommst du ihn nicht, ist es das, was du brauchst. Dann ergibt sich die Frage: Warum brauche ich das jetzt, was soll mir das sagen? Beginnt man dann wirklich dar&#252;ber nachzudenken, werden sich ganz neue Welten der eigenen Person und Erkenntnis &#246;ffnen, ja, ein Geschenk. Es kann also jetzt kommen, wie es will &#8211; du wirst in jedem Fall etwas gewinnen. Gl&#252;ckwunsch.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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