<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Im Alltag leben Blog &#187; Meditation im Alltag</title>
	<atom:link href="http://blog.imalltagleben.de/category/meditation-im-alltag/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.imalltagleben.de</link>
	<description>das Blog von Im Alltag leben</description>
	<lastBuildDate>Mon, 02 Jan 2012 00:15:36 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.2</generator>
		<item>
		<title>Realistische Meditationsanleitung</title>
		<link>http://blog.imalltagleben.de/realistische-meditationsanleitung/2011/04/05/</link>
		<comments>http://blog.imalltagleben.de/realistische-meditationsanleitung/2011/04/05/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 23:20:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation im Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.imalltagleben.de/?p=976</guid>
		<description><![CDATA[Meditationsanleitungen gleichen sich doch weitgehend. Die Elemente sind sich in eine stabile Sitzposition begeben, die Atmung und den Geist zu beruhigen um dann den Geist auf einen Punkt zu bringen (oder alternativ Gedankenleere entstehen zu lassen). So richtig geheimnisvoll ist &#8230; <a href="http://blog.imalltagleben.de/realistische-meditationsanleitung/2011/04/05/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meditationsanleitungen gleichen sich doch weitgehend. Die Elemente sind sich in eine stabile Sitzposition begeben, die Atmung und den Geist zu beruhigen um dann den Geist auf einen Punkt zu bringen (oder alternativ Gedankenleere entstehen zu lassen). So richtig geheimnisvoll ist die Praxis des Meditierens nicht. Eigentlich ist es ganz einfach.</p>
<p>Irgendwie sucht man ja immer eine M&#246;glichkeit, solche Anleitungen zu visualisieren. Und im Moment bin ich mal wieder auf dem Video-Tripp.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/yoCHNKRQSwA" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Meinem Anf&#228;nger-Meditationskurs k&#246;nnte das Video gefallen. Und ich m&#252;sste l&#252;gen, wenn ich mich nicht selber irgendwo auch erkennen w&#252;rde. Nur mit den Hunden habe ich es nicht so. Aber keine Sorge, ich schaffe mir schon meine eigenen Ablenkungen  <img src='http://blog.imalltagleben.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><small>via <a title="100 Sekunden Meditation" href="http://www.yogarantsandraves.com/2011/03/video-100-seconds-of-meditation.html" target="_blank">yoga rants and raves</a></small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.imalltagleben.de/realistische-meditationsanleitung/2011/04/05/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kontakt zum Inneren behalten &#8211; dem Weg des Herzens folgen</title>
		<link>http://blog.imalltagleben.de/kontakt-zum-inneren-behalten-dem-weg-des-herzens-folgen/2011/03/31/</link>
		<comments>http://blog.imalltagleben.de/kontakt-zum-inneren-behalten-dem-weg-des-herzens-folgen/2011/03/31/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 21:12:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation im Alltag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.imalltagleben.de/?p=956</guid>
		<description><![CDATA[In mir &#8220;arbeiten&#8221;  gerade ein paar Themen. Das finde ich spannend, denn im Moment ist sehr viel au&#223;erhalb meiner Yogapraxis und -t&#228;tigkeit zu tun. Einiges davon besch&#228;ftigt mich sehr stark und ist unangenehm, aber es sind gerade diese Dinge die &#8230; <a href="http://blog.imalltagleben.de/kontakt-zum-inneren-behalten-dem-weg-des-herzens-folgen/2011/03/31/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Alltagsblume" src="http://www.imalltagleben.de/fileadmin/nav-images/bluemchen.png" alt="" width="30" height="36" />In mir &#8220;arbeiten&#8221;  gerade ein paar Themen. Das finde ich spannend, denn im Moment ist sehr viel au&#223;erhalb meiner Yogapraxis und -t&#228;tigkeit zu tun. Einiges davon besch&#228;ftigt mich sehr stark und ist unangenehm, aber es sind gerade diese Dinge die meinen Tag <em>nicht</em> bestimmen. Die schweren Dinge nehmen durchaus ihre Raum ein. <strong>Aber es ist weitgehend der Raum, der diesen Dingen zukommt</strong>. Nicht mehr und nicht weniger. Im Moment ist es mir verg&#246;nnt von diesen unangenehmen Dingen des Alltags Abstand nehmen zu k&#246;nnen. Es ist auch nicht das Gef&#252;hl da, diese wichtigen Dinge des Lebens unzul&#228;ssig zu verdr&#228;ngen oder links liegen zu lassen. Sie sind pr&#228;sent, aber dominieren mich nicht.</p>
<p>Die Dinge auf die meine Gedanken immer wieder zur&#252;ckkommen, sind eher die angenehmen. Ich genie&#223;e diese Zeit, denn mir ist sehr bewusst, dass es Zeiten gibt, wo diese Leichtigkeit &#8211; und gleichzeitig doch vorhandene Erdung auch in den unangenehmen Aspekten des Lebens &#8211; nicht vorhanden ist.</p>
<div id="attachment_958" class="wp-caption alignnone" style="width: 442px"><a href="http://blog.imalltagleben.de/wp-content/uploads/2011/04/kirschblueten.jpg"><img class="size-full wp-image-958  " title="kirschblueten" src="http://blog.imalltagleben.de/wp-content/uploads/2011/04/kirschblueten.jpg" alt="Kirschbl&#252;ten" width="432" height="163" /></a><p class="wp-caption-text">foto: Gerd Altmann / pixelio.de </p></div>
<p>Es sind Tage in denen ich erfahre, dass <a title="Jack Kornfield" href="http://www.jackkornfield.com/" target="_blank">Jack Kornfield</a> recht hat: <strong><em>Dem Weg des Herzens zu folgen bedeutet so zu leben, wie wir es in [der] Meditation erfahren &#8211; indem wir zulassen, dass das Gef&#252;hl der Freundlichkeit unser Leben durchdringt.</em></strong> Jack Kornfields <a title="Frag den Buddha" href="http://www.amazon.de/Frag-den-Buddha-geh-Herzens/dp/3548741924/" target="_blank">Frag den Buddha und geh den Weg des Herzens</a> liegt schon l&#228;nger in Reichweite meines Schreibtisches. Immer wieder schaue ich hinein und finde meist eine Stelle oder einen Satz, der mich fasziniert.</p>
<p><strong>Das Geheimnis</strong>, warum ein Teil positiver Grundtenor im Leben gelingt,<strong> liegt wohl in der T&#228;tigkeit des Zulassens</strong>. Denn eigentlich ist es kein gro&#223;er Unterschied was sich in die Gedanken und Gef&#252;hle im Laufe des Alltags in Kopf und Herz einschleicht. Die guten Gef&#252;hle oder die Besch&#228;ftigung mit den negativen Aspekten des Tages und des Lebens sind beide m&#246;glich. Ob sich nun Schwer oder Leicht in den Vordergrund dr&#228;ngt, h&#228;ngt damit zusammen, in welcher Grundstimmung wir uns befinden.</p>
<p>Diese Grundstimmung ist tats&#228;chlich &#252;bbar. Es wird immer empfohlen<strong> jede Meditation damit zu beginnen sich in eine positive Grundstimmung zu versetzen</strong>. Auf <a title="Theresa von Avila" href="http://www.heiligenlexikon.de/BiographienT/Teresa_von_Avila.htm" target="_blank">Theresa von Avila</a> geht der Brauch zur&#252;ck, sich bei einer Meditation in die liebende Gegenwart Gottes zu versetzten. &#8220;Gott schaut dich liebend an&#8221; w&#228;re eine Vorstellung ganz in dieser Tradition die man z.B. als Mantra nutzen kann. Ob man diese christliche Vorstellung nutzt oder eine andere sich selbst wertsch&#228;tzende Grundstimmung ist f&#252;r den Effekt nicht ausschlaggebend. Wenn ich es schaffe der Welt und dem Tag in dieser Grundhaltung zu begegnen, dann kann es eigentlich nicht mehr schief gehen. Dann bekommen die Anforderungen den ihnen zustehenden Raum und ich kann die positiven Dinge auch zu lassen. Und wenn die Anforderungen eher unangenehm sind, ist das auch ok &#8211; aber die Gedanken m&#252;ssen nicht mehr bei diesen Themen h&#228;ngen blieben und ich kann mich ganz selbstverst&#228;ndlich aus dem Gedankenkarussell befreien und auch den angenehmen Themen den Raum geben, den diese n&#246;tig haben. Das ist nicht weniger als der Platz f&#252;r die schwierigen Themen und der wirkliche Weg des Herzens.</p>
<p>Mich befreit das im Moment sehr!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.imalltagleben.de/kontakt-zum-inneren-behalten-dem-weg-des-herzens-folgen/2011/03/31/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Ich in auf der Streichholzschachtel</title>
		<link>http://blog.imalltagleben.de/das-ich-in-auf-der-streichholzschachtel/2011/03/21/</link>
		<comments>http://blog.imalltagleben.de/das-ich-in-auf-der-streichholzschachtel/2011/03/21/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 19:35:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[7 Wochen ohne]]></category>
		<category><![CDATA[Heilfasten]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation im Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.imalltagleben.de/?p=915</guid>
		<description><![CDATA[Manches Mal sind es die relativ kleinen Dinge, die Freude machen. Am Wochenende war ich zu Einkehrtagen im Haus der Stille / Rengsdorf. Das passte ganz ausgezeichnet zu meinem pers&#246;nlichen Fastenprojekt unter 7 Wochen ohne. Eine der &#220;bungen, die wir &#8230; <a href="http://blog.imalltagleben.de/das-ich-in-auf-der-streichholzschachtel/2011/03/21/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manches Mal sind es die relativ kleinen Dinge, die Freude machen. Am Wochenende war ich zu Einkehrtagen im <a title="Haus der Stille in Rengsdorf" href="http://blog.imalltagleben.de/www.ekir.de/haus-der-stille/">Haus der Stille / Rengsdorf</a>. Das passte ganz ausgezeichnet zu meinem <a title="7 Wochen ohne" href="http://blog.imalltagleben.de/7-wochen-ohne/2011/03/06/">pers&#246;nlichen Fastenprojekt</a> unter <a title="7 Wochen ohne auf evangelisch.de" href="http://www.7wochenohne.evangelisch.de/" target="_blank">7 Wochen ohne</a>.</p>
<p>Eine der &#220;bungen, die wir dort gemacht haben, war der Versuch eine Momentaufnahme der eigenen Situation zu machen. Zur Verf&#252;gung standen ganz viele Streichholzschachteln mit Bildern darauf aus denen man diese Momentaufnahme zusammenstellen konnte. Zun&#228;chst war ich mir in der &#220;bung sehr unsicher. Vorgegebene Bilder finde ich immer schwierig. Erst als der Entschluss fest stand, dass es immer noch meine Interpretation eines Bildes ist, was f&#252;r mich die Aussage ausmacht, ging es wie geschmiert. Und &#8211; tatatataaaa &#8211; hier ist das Ergebnis:</p>
<div id="attachment_918" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.imalltagleben.de/wp-content/uploads/2011/03/streichholzschachteln-ich.jpg"><img class="size-medium wp-image-918" title="streichholzschachteln-ich" src="http://blog.imalltagleben.de/wp-content/uploads/2011/03/streichholzschachteln-ich-300x225.jpg" alt="Das Ich aus Streichholzschachteln" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">foto: bf</p></div>
<p>Das Bild m&#246;chte ich an dieser Stelle nicht gro&#223; kommentieren. Wenn ich die selbe Aufgabe heute nach einem eher anstrengenden Arbeitstag h&#228;tte, w&#228;re das Ergebnis sicher anders ausgefallen. Sch&#246;n ist, dass diese &#220;bung funktioniert. Und die Schachteln fordern geradezu heraus, st&#228;ndig neue Konstellationen zu versuchen. Das Ich dargestellt durch die Streichholzschachteln ist wandelbar. Ein Griff und es wird neu. Ein Streichholz anders gelegt und die einzelnen Teile stehen in neuen Zusammenh&#228;ngen. Die Schachteln anders angeordnet und schon bekommen sie andere Gewichtungen und eventuell auch neue Bedeutungen.</p>
<p>In vielen Yogastunden besch&#228;ftigt man sich in meiner Schule damit, wo man jetzt in diesem Moment steht. Selbstreflektion und Selbstwahrnehmung ist unabdingbarer Bestandteil des Yogaweges. Nur wenn ich mitbekomme, wo ich gerade stehe gewinne ich die Freiheit die im Yoga liegt. Insoweit ist der grunds&#228;tzliche Mechanismus Teil meiner regelm&#228;&#223;igen Praxis.</p>
<p>Wenn man sich in dieser speziellen Weise damit besch&#228;ftigt, merkt man erst, wie die  Eigenwahrnehmung von der momentanen Stimmung und aktuellen Lebenszusammenh&#228;ngen abh&#228;ngt. Es hat etwas von Spielen mit Baukl&#246;tzen und ist sehr lehrreich.</p>
<p>Mir macht diese Erfahrung weiter Lust auf die Besch&#228;ftigung mit mir selber. F&#252;r dieses Blog ist das vielleicht schon etwas langweilig, aber es ist eben Bestandteil meines Fastens und die geneigte LeserIn (die eine oder den anderen gibt es ja gottseidank ) wird mir hoffentlich verzeihen. Es sind ja nur noch 5 Wochen <img src='http://blog.imalltagleben.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  &#8230; aber ich versuche auch wieder allgemeinere Themen zu finden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.imalltagleben.de/das-ich-in-auf-der-streichholzschachtel/2011/03/21/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Suche nach mir selber</title>
		<link>http://blog.imalltagleben.de/die-suche-nach-mir-selber/2011/03/18/</link>
		<comments>http://blog.imalltagleben.de/die-suche-nach-mir-selber/2011/03/18/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 12:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[7 Wochen ohne]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation im Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.imalltagleben.de/?p=910</guid>
		<description><![CDATA[Wenn du dich auf die Suche nach dir selber begibst, wird dir Gott begegnen. Die Quelle des Satzes finde ich nicht mehr, aber er begleitet mich seit geraumer Zeit und schleicht sich immer wieder in die Meditation ein. Seit einigen &#8230; <a href="http://blog.imalltagleben.de/die-suche-nach-mir-selber/2011/03/18/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Wenn du dich auf die Suche nach dir selber begibst, wird dir Gott begegnen.</strong></p></blockquote>
<p><img class="alignleft" title="Alltagsblume" src="http://www.imalltagleben.de/fileadmin/nav-images/bluemchen.png" alt="" width="30" height="36" />Die Quelle des Satzes finde ich nicht mehr, aber er begleitet mich seit geraumer Zeit und schleicht sich immer wieder in die Meditation ein.</p>
<div id="attachment_911" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://blog.imalltagleben.de/wp-content/uploads/2011/03/meditationsbild.jpg"><img class="size-medium wp-image-911 " title="meditationsbild" src="http://blog.imalltagleben.de/wp-content/uploads/2011/03/meditationsbild-225x300.jpg" alt="fraktales Blumenbild" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Gerd Altmann / pixelio.de </p></div>
<p>Seit einigen Monaten habe ich wieder eine regelm&#228;&#223;ige Meditationsgruppe in der <a title="Kirchengemeinde K&#246;ln Deutz / Poll" href="http://www.ekir.de/deutzpoll/index.php" target="_blank">hiesigen Gemeinde</a> in K&#246;ln Deutz / Poll. Die Teilnehmerinnen &#8211; wie so oft sind es nur Frauen &#8211; stammen aus meiner Yogagruppe. Das hat zwei Lebensstr&#228;nge. Zum einen ist die Meditation die nat&#252;rliche Fortf&#252;hrung der Praxis im Yogakurs, in dem Entspannung und Asana und Atem&#252;bungen im Fokus sind. In der Meditationsgruppe leiten wir &#252;ber von der &#252;bbaren Praxis hin&#252;ber in die sich der Erkenntnis &#252;bergebenden Praxis. In der Meditation kann man nur die Hinleitung tats&#228;chlich erlernen. Das, was dann im Sitzen passiert, ist weitgehend dem eigenen Erleben &#252;berlassen. Der Lehrer kann nur noch Erkl&#228;rungen zum Erleben geben. Nicht mehr und nicht weniger.</p>
<p>Der zweite Lebensstrang wird durch den Satz markiert. Wenn man sich in die Meditation begibt, kann man nicht verhindern, dass man auch in Kontakt mit sich selber kommt. Meinen eigenen Weg habe ich hier schon vor <a title="Der Weg zur eigenen Spiritualit&#228;t" href="http://blog.imalltagleben.de/ein-weg-zur-eigenen-spiritualitaet-ein-beitrag-zu-frank-obels-blog-parade/2007/07/16/" target="_blank">l&#228;ngerer Zeit beschrieben</a> und ich glaube an der Allgemeing&#252;ltigkeit der Kernaussage: Man kann sich nicht jeden Tag eine gewisse Zeit &#8211; sagen wir mal 15 Minuten &#8211; vor eine wei&#223;e Wand setzten ohne in Kontakt mit den tiefen Lebensfragen zu kommen. Wo komme ich her, wer bin ich, warum bin ich &#8230; Jedenfalls wird das passieren, wenn ich bei diesen <em>Sitzungen</em> keine Ablenkung habe und nur versuche diese Zeit mit &#8220;nichts&#8221; verbringe.</p>
<p>Es ist egal ob ich versuche jeden Gedanken der kommt gehen zu lassen und versuche die Pausen zwischen den Gedanken l&#228;nger werden zu lassen (Gedanken&#8221;leere&#8221;). Oder ob ich versuche meinen Geist auf nur einen einzigen Punkt zu sammeln &#8211; und dabei gleichzeitig die beiden wichtigsten Meditationsformen angesprochen habe. In beiden F&#228;llen wird man erleben, dass der Geist rege ist und sich weder auf die Gedankenleere noch auf die Konzentration auf einen einzigen Punkt einlassen mag. Also muss ich mich mit meinem Geist, meinen Gedanken besch&#228;ftigen, sie versuchen in eine Richtung zu bekommen. Das ist harte Arbeit und es ist mir v&#246;llig unverst&#228;ndlich, warum in vielen K&#246;pfen ein Bild von Meditation besteht, in dem Menschen mehr oder weniger entr&#252;ckt und m&#252;helos <em>nichts</em> vor sich hindenken.</p>
<p>Das sind Qualit&#228;ten, die man in der Entspannung erreichen kann. Auch erstrebenswerte und f&#246;rderliche Zust&#228;nde. Aber eben Zust&#228;nde der Entspannung. Eher zur&#252;ckgenommen und im schmalen Grad zwischen Wachheit und Schlaf angesiedelt. Das nur wenig mit dem hochwachen und aktiven Zustand der Meditation zu tun, auch wenn die Beherrschung der Entspannung eine gute Grundlage f&#252;r die Meditation ist.</p>
<p>In dem, was in der Meditation entsteht ist nicht Suchen sondern Finden. Ich mache mich leer und finde dadurch das Erkennen. Das ist ein Weg, der immer wieder neu genommen werden werden will. Und auf diesem Weg werde ich in der einen oder anderen Form Gott begegnen. Wetten?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.imalltagleben.de/die-suche-nach-mir-selber/2011/03/18/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lachen, Selbsthilfe und das freundliche Gesicht</title>
		<link>http://blog.imalltagleben.de/lachen-selbsthilfe-und-das-freundliche-gesicht/2011/03/18/</link>
		<comments>http://blog.imalltagleben.de/lachen-selbsthilfe-und-das-freundliche-gesicht/2011/03/18/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 00:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[CED und DCCV]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation im Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.imalltagleben.de/?p=907</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Jedesmal, wenn ein Mensch lacht, f&#252;gt er seinem Leben ein paar Tage hinzu.&#8221; (Curzio Malaparte, 1898-1957) So ganz nach Lachen ist mir im Moment angesichts der Ereignisse in Japan und Libyen nicht immer zumute. Es ist jedenfalls nicht die Zeit &#8230; <a href="http://blog.imalltagleben.de/lachen-selbsthilfe-und-das-freundliche-gesicht/2011/03/18/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>&#8220;Jedesmal, wenn ein Mensch lacht, f&#252;gt er seinem Leben ein paar Tage hinzu.&#8221;</strong><br />
<small>(Curzio Malaparte, 1898-1957)</small></p></blockquote>
<p>So ganz nach Lachen ist mir im Moment angesichts der Ereignisse in Japan und Libyen nicht immer zumute. Es ist jedenfalls nicht die Zeit der geistlosen Rumbl&#246;deleien. Aber auch nicht die Zeit in Sack und Asche zu gehen. Gerade jetzt kann ein L&#228;cheln eine ganze Menge bewirken.</p>
<p>Heute nachmittag hatte ich in einer Reha-Klinik eine Veranstaltung, in dem ich Selbsthilfe bei <a title="Was ist CED" href="http://www.dccv.de/crohn-colitis/medizinische-grundlagen/faq-haeufig-gestellte-fragen/was-ist-eine-chronisch-entzuendliche-darmerkrankung-ced/#irfaq_1_d1432" target="_blank">chronischen Darmentz&#252;ndungen (CED)</a> vorgestellt habe. Diese Veranstaltungen sind immer sehr spannend, denn ich wei&#223; nie, auf was f&#252;r eine Gruppe ich treffe und es gilt immer das Eis zu brechen. Denn auch die Teilnehmer wissen nicht, was auf sie zukommt. Sie haben diese Veranstaltung in ihrem Behandlungsplan und erwarten meist, dass sie einen Vortrag bekommen. Bekommen sie auch &#8211; aber viel mehr ein Gespr&#228;ch, dass sie einbezieht. Da muss man immer erst ein sinnvolles Gespr&#228;chsklima aufbauen.</p>
<p>Bei der allerersten dieser Veranstaltungen war ich wegen Staus zu sp&#228;t. Und es war wie es kommen musste &#8211; diese erste Veranstaltung war eine Katastrophe. Mein Vortrag (obwohl gut vorbereitet) war zusammengestottert, ein Gespr&#228;ch kam nicht zustande. Ein Arzt aus dem Haus, der die erste Veranstaltung begleitet hatte (man wollte ja sehen, wen man da so einge&#8221;kauft&#8221; hatte), tr&#246;tete mich nur schwach in dem er darauf hinwies, dass die Gruppe schwierig zusammengesetzt war. Mag sein. Aber es geht besser und ich bin sicher auch mit dieser Gruppe h&#228;tte es besser gehen k&#246;nnen. Bei den Nachfolgeveranstaltungen war ich p&#252;nktlich und habe vor Beginn ganz bewusst das <a title="Entspannungs&#252;bung: Freundliches Gesicht" href="http://blog.imalltagleben.de/das-freundliche-gesicht-eine-entspannungsuebung/2007/05/13/">freundliche Gesicht</a> ge&#252;bt. Noch im Auto &#8211; und siehe da. Seitdem klappt es mit den Gruppen.</p>
<p>Warum, kann man gleich selber ausprobieren:<br />
<iframe title="YouTube video player" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/5P6UU6m3cqk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das Video ist durchaus schon &#228;lter und ich habe es auch schon mal <a title="Baby-Video auf Im Alltag leben geblogged" href="http://blog.imalltagleben.de/gegen-den-vorweihnachts-blues/2006/12/12/">geblogged</a>.</p>
<p>Es ist immer wieder verbl&#252;ffend. Die kleine &#220;bung ver&#228;ndert die eigene Stimmung. Macht positiver. Und sie &#252;bertr&#228;gt sich auf die Gruppenteilnehmer. Vielleicht ist mein freundliches Gesicht nicht ganz so ansteckend, wie das Babylachen im YouTube-Filmchen. Aber es reicht aus, ein sinnvolles Klima zu erzeugen.</p>
<p>Darum lohnt es sich, das freundliche Gesicht zu &#252;ben.</p>
<p>Also gleich <a title="Lachyoga" href="http://www.hoho-haha.de/ueber_lachyoga.php" target="_blank">Lachyoga?</a>. Hier bin ich nicht ganz &#252;berzeugt. Genau so gut wie ich wei&#223;, dass das freundliche Gesicht hilft, genau wei&#223; ich aber auch, dass man das Prinzip &#252;berfordern kann. Ich habe Lachyoga auch erlebt als Zwang fr&#246;hlich zu sein. Das halte ich nicht f&#252;r f&#246;rderlich, weil es mich von meinen Gef&#252;hlen eher wegbringt. Dann bin ich nicht authentisch. Die Gefahr ist beim freundlichen Gesicht sehr viel geringer. Und wenn ein ehrliches, tief von innen kommendes Lachen daraus wird, ist das um so besser. Vielleicht &#8211; nein, ganz sicher! &#8211; hat Malaparte im Eingangszitat zu diesem Beitrag recht. Lachen verl&#228;ngert das Leben! Und falls nicht, war jede Sekunde ehrlichen Lachens mehr wert als ein Tag des Lebens ohne dieses Lachen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.imalltagleben.de/lachen-selbsthilfe-und-das-freundliche-gesicht/2011/03/18/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gibt es Antworten zu existentiellen Fragen?</title>
		<link>http://blog.imalltagleben.de/gibt-es-antworten-zu-existentiellen-fragen/2011/03/16/</link>
		<comments>http://blog.imalltagleben.de/gibt-es-antworten-zu-existentiellen-fragen/2011/03/16/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 17:47:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[7 Wochen ohne]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation im Alltag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.imalltagleben.de/?p=894</guid>
		<description><![CDATA[Mein letzter Beitrag in diesem Blog hat zu mehreren Reaktionen gef&#252;hrt, aber leider wenig (bislang einem) Niederschlag in Kommentaren &#8211; was nach der langen Blogpause auch nicht anders zu erwarten ist. Als ich mir die Frage stellte, wie Gott etwas &#8230; <a href="http://blog.imalltagleben.de/gibt-es-antworten-zu-existentiellen-fragen/2011/03/16/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein letzter <a title="Wie kann Gott das zulassen?" href="http://blog.imalltagleben.de/wie-kann-gott-das-zulassen/2011/03/15/">Beitrag in diesem Blog</a> hat zu mehreren Reaktionen gef&#252;hrt, aber leider wenig (bislang einem) <a title="Kommentar zu - kann Gott das zulassen -" href="http://blog.imalltagleben.de/wie-kann-gott-das-zulassen/2011/03/15/#comment-42627">Niederschlag in Kommentaren</a> &#8211; was nach der langen Blogpause auch nicht anders zu erwarten ist. Als ich mir die Frage stellte, wie Gott etwas Schreckliches  zulassen kann, war ich gar nicht so sehr an einer Antwort interessiert, sondern mehr daran, wie ich selber mit der Frage <em>umgehe</em>. Der Artikel ist mehr ein Beitrag zu inneren Nabelschau. Zur Frage dar&#252;ber, wie ich selber mit solchen Fragen umgehe. Er geh&#246;rt zu meinem Fastenprogramm. <a title="7 Wochen ohne" href="http://blog.imalltagleben.de/7-wochen-ohne/2011/03/06/">7 Wochen ohne</a> &#8211; verstanden als eigene Reflexion.</p>
<div id="attachment_903" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.imalltagleben.de/wp-content/uploads/2011/03/geborgenheit.jpg"><img class="size-full wp-image-903" title="geborgenheit" src="http://blog.imalltagleben.de/wp-content/uploads/2011/03/geborgenheit.jpg" alt="Geborgenheit" width="300" height="246" /></a><p class="wp-caption-text">Grace Winter / pixelio.de </p></div>
<p>Es geht mir weiterhin nicht darum bis ins Letzte zu ergr&#252;nden, ob Gott Schuld hat. Auch nicht darum, ob &#252;berhaupt jemand &#8220;Schuld&#8221; hat an einer Katastrophe wie in Japan. Wenn die Frage objektiv beantwortbar ist, dann ist es wohl eher eine kollektiv/gesellschaftliche Schuld, die sich nicht an <em>einen</em> Menschen oder gar an Gott festmachen l&#228;sst. Damit ist f&#252;r mich im Moment der intellektuell fassbare Teil fertig. Aber befriedigt mich diese Antwort? Ist sie wirklich meine eigene? Was f&#252;r Konsequenzen folgen daraus?<span id="more-894"></span></p>
<p>Mir geht es als Mensch darum wie ich mit der Frage als solche umgehe. Es geht mir zun&#228;chst gar nicht um die L&#246;sung der Frage. Das &#252;berlasse ich gerne den Theologen, Philosophen oder den Erleuchteten. Das bin ich alles nicht. Mag sein, dass ich irgend wann einmal auf die Frage zur&#252;ckkomme und eine philosophische Antwort suche.</p>
<p>Allerdings bin ich ein Mensch dem solche Fragen kommen. Und dann ist die Frage im Raum, wie ich damit umgehe.</p>
<p>Mein Gef&#252;hl ist, dass wenn ich zu dieser Frage eine Antwort &#8220;aus der Literatur&#8221; bekomme oder meinetwegen ein Guru egal welcher Geistesrichtung sie f&#252;r mich beantwortet, sie f&#252;r mich unvollkommen beantwortet wird.</p>
<p>Tom von <a title="Yoga im t&#228;glichen Leben" href="http://www.yogaimtaeglichenleben.de/" target="_blank">Yoga im t&#228;glichen Leben</a> hat mir in <a title="Toms Kommentar" href="http://blog.imalltagleben.de/wie-kann-gott-das-zulassen/2011/03/15/#comment-42627">seinem Kommentar</a> eine Antwort gegeben, die ich einem Yogasch&#252;ler oder in geselliger Runde so oder so &#228;hnlich auch gegeben h&#228;tte. Das ist sozusagen meine Antwort auf der allt&#228;glichen Arbeitsebene. Aber ist es eine Antwort, die tiefer geht? Die in meinem tiefsten Inneren volle Zustimmung bekommt? Ok, wenn ich an einen liebenden Gott glaube, der mir das Zugest&#228;ndnis des freien Willens gibt &#8230; da ist sie schon, die erste spontane Einschr&#228;nkung und mein schon fast instinktives Abr&#252;cken von der vollen Bejahung der Antwort.</p>
<div id="attachment_901" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://blog.imalltagleben.de/wp-content/uploads/2011/03/fragezeichen-ausrufezeichen.png"><img class="size-full wp-image-901" title="fragezeichen-ausrufezeichen" src="http://blog.imalltagleben.de/wp-content/uploads/2011/03/fragezeichen-ausrufezeichen.png" alt="Fragezeichen - Ausrufezeichen" width="200" height="142" /></a><p class="wp-caption-text">bild: Gerd Altmann / pixelio.de</p></div>
<p>Und es geht mir in diesen Fragen immer so. Jede Antwort macht neue Fragen. Fragen, die wieder Antworten und dann noch mehr Fragen aufwerfen. Und je mehr ich mich mit diesen Fragen / Antworten besch&#228;ftige, desto mehr entferne ich mich von wirklichem Verstehen. Von der vollsten Zustimmung in Herz und Geist gleichzeitig, weil dieses Spiel nur meinen Intellekt besch&#228;ftigt h&#228;lt.</p>
<p>Was muss aber passieren, dass ich zu einer echten Antwort komme? Die Frage zu stellen ist der erste Schritt.</p>
<p>Ich habe in den letzten Wochen <a title="Prechts Wer bin ich und wenn ja, wie viele bei Amazon" href="http://www.amazon.de/Wer-bin-ich-viele-philosophische/dp/3442311438/ref=sr_1_2?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1300294701&amp;sr=1-2" target="_blank">Prechts &#8220;Wer bin ich -und wenn ja, wie viele?&#8221;</a> gelesen. Was ich dabei gelernt habe ist, dass wenn sich in dem Fall Philosophen mit den gro&#223;en Themen der Menschen besch&#228;ftigen, es immer eine Antwort auf Zeit ist. Egal ob Kant, Rousseau, Schopenhauer, Nietzsche, Wittgenstein oder wer auch immer. Keiner hat jemals eine wirklich endg&#252;ltige Antwort geben k&#246;nnen. Jede Antwort war und ist immer eine Antwort auf Zeit. Die Frage ist Gott Schuld an Katastrophen ist aber keine Frage, deren Antwort eine Halbwertzeit hat. Die Antwort &#8211; wenn sie denn eine Befriedigung geben soll &#8211; muss endg&#252;ltig sein.</p>
<div id="attachment_902" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://blog.imalltagleben.de/wp-content/uploads/2011/03/kraft-in-der-ruhe.png"><img class="size-full wp-image-902" title="kraft-in-der-ruhe" src="http://blog.imalltagleben.de/wp-content/uploads/2011/03/kraft-in-der-ruhe.png" alt="In der Ruhe ist die Kraft" width="200" height="141" /></a><p class="wp-caption-text">Gerd Altmann / pixelio.de</p></div>
<p>Darum finde ich die wirkliche Antwort nicht in der intellektuellen Beantwortung, sondern z.B. indem ich mich mit dem Mantra &#8220;meine Hilfe kommt vom Herrn&#8221; zur&#252;ckziehe. Die wirkliche Antwort ist nur in der spirituellen oder &#8211; wenn man so will &#8211; in der mystischen Erfahrung zu finden. Und sie ist individuell. Der zweite Schritt ist also der, sich selbst der Frage zu stellen. In der Meditation und spirituellen Praxis. Ich kann nicht sagen, wie die Antwort sein wird. Aber sie wird zumindest f&#252;r mich die echte Antwort sein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.imalltagleben.de/gibt-es-antworten-zu-existentiellen-fragen/2011/03/16/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Psalm 30,3</title>
		<link>http://blog.imalltagleben.de/psalm-303/2009/09/25/</link>
		<comments>http://blog.imalltagleben.de/psalm-303/2009/09/25/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 10:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Franzen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meditation im Alltag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.imalltagleben.de/psalm-303/2009/09/25/</guid>
		<description><![CDATA[Herr, mein Gott, ich habe zu dir geschrien und du hast mich geheilt. (Psalm 30,3) Seltsam. Da glaubt man, alles unter Kontrolle zu haben. Und was passiert? Man wird krank, f&#252;hlt sich nicht wohl, das Leben l&#228;uft scheinbar an einem &#8230; <a href="http://blog.imalltagleben.de/psalm-303/2009/09/25/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img border="0" hspace="2" alt="Nerine bowdenii" vspace="2" align="right" src="http://blog.imalltagleben.de/wp-content/uploads/2009/09/Nerine-bowdenii_13699.jpg" />Herr, mein Gott, ich habe zu dir geschrien und du hast mich geheilt.</em> (Psalm 30,3)</p>
<p>Seltsam. Da glaubt man, alles unter Kontrolle zu haben. Und was passiert?</p>
<p>Man wird krank, f&uuml;hlt sich nicht wohl, das Leben l&auml;uft scheinbar an einem vorbei. Es gibt ein unbestimmtes Gef&uuml;hl des Alleinseins, es fehlt etwas. Nicht dass ich hier mutterseelenalleine vor meinem Rechner sitzen w&uuml;rde. Menschen, die ich liebe umgeben mich. Ich stehe in Kontakt mit anderen.</p>
<p>Aber nicht immer mit mir selber!</p>
<p>Und dann findet sich in den <a title="Losungen aus der Bibel f&uuml;r jeden Tag" href="http://www.losungen.de/" target="_blank">Losungen</a> f&uuml;r heute diese Satz aus dem Psalmen.</p>
<p>Das hat bei mir ein ganz seltsames Gef&uuml;hl ausgel&ouml;st. So als w&auml;re ich nicht mehr alleine. Das hat dieser Satz heute morgen ge&auml;ndert. Vielleicht nur f&uuml;r einen Augenblick. Aber er wirkt nach und ist jetzt, noch Stunden sp&auml;ter sp&uuml;rbar.</p>
<p><strong>Ich bin nicht allein, bin ganz bei mir und f&uuml;hle mich getragen.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.imalltagleben.de/psalm-303/2009/09/25/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Leben als &#220;bungsfeld</title>
		<link>http://blog.imalltagleben.de/das-leben-als-uebungsfeld/2009/09/18/</link>
		<comments>http://blog.imalltagleben.de/das-leben-als-uebungsfeld/2009/09/18/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 09:12:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meditation im Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.imalltagleben.de/?p=807</guid>
		<description><![CDATA[Doris Iding schreibt in der aktuellen Ausgabe (57 &#8211; 04/2009) von yoga aktuell einen mich sehr ber&#252;hrenden Beitrag unter dem Titel &#8220;Schl&#228;fst du noch oder praktizierst du schon?&#8221; Sie gibt dabei die Beobachtung wieder, wie unachtsam Menschen auf Veranstaltungen und &#8230; <a href="http://blog.imalltagleben.de/das-leben-als-uebungsfeld/2009/09/18/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://doris-iding.de/kontakt.htm">Doris Iding</a> schreibt in der aktuellen Ausgabe (57 &#8211; 04/2009) von <a href="http://www.yoga-aktuell.de">yoga aktuell</a> einen mich sehr ber&#252;hrenden Beitrag unter dem Titel &#8220;Schl&#228;fst du noch oder praktizierst du schon?&#8221;</p>
<p>Sie gibt dabei die Beobachtung wieder, wie unachtsam Menschen auf Veranstaltungen und Fortbildungen sein k&#246;nnen, die gerade Achtsamkeit als Hauptthema haben. Auch geht es um die menschliche Schw&#228;che den Leistungsgedanken in die eigene spirituellen Praxis hineinzubringen. Je ber&#252;hmter der Lehrer, je exotischer der Ort des Retreats, desto bedeutender wird wohl die Erfahrung dabei sein. Und mitten im eifrigen Austausch &#252;ber diese wichtigen tiefgreifenden spirituellen Erfahrungen wird das Essen unachtsam eingenommen und einfachste Regeln im Veranstaltungsverlauf nicht beachtet.</p>
<p>Vielleicht w&#228;re ich &#252;ber diesen Artikel hinweggeflogen, w&#228;re ich selber nicht gerade in einem Prozess bei dem ich &#228;hnliche Erfahrungen teile. Sogar auf beiden Seiten. Einmal bemerke ich bei Teilnehmern an Veranstaltungen wie sch&#246;n man &#252;ber gesunde Ern&#228;hrung sprechen kann und dann das gemeinsame vollwertige Mittagessen durch den D&#246;ner von der Bude gegen&#252;ber ersetzt. Und gleichzeit sehe ich bei mir selber wie schwer es mir f&#228;llt den Alltag bewusst und aufmerksam zu gestalten. Wie oft merke ich nach einem anstrengenden Tag, dass ich ihn wieder einmal mit dem Autopiloten geflogen bin. Ohne wirklich bei mir zu sein.</p>
<p>So kann ich Doris Iding nur zustimmen, wenn sie schreibt: &#8220;<em>Es geh&#246;rt die Bereitschaft dazu, nicht nur das Meditationskissen oder die Yogamatte als ein &#220;bungsfels anzusehen, sondern jeden Moment des Lebens, [...] Achtsamkeit, Bescheidenheit, Demut, Mitgef&#252;hl, sprich Spiritualit&#228;t wollen &#252;berall praktiziert werden. Und vor allen Dingen setzt sie voraus, dass sie ihrer selbst wegen praktiziert wird. Und nicht als spiritueller Konsumartikel, der missbraucht wird, um das eigene Ego aufzupolieren. Denn solange wir noch so unterwegs sind, schlafen wir noch und praktizieren nicht.</em>&#8220;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.imalltagleben.de/das-leben-als-uebungsfeld/2009/09/18/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Als Video &#8230; Die Zen-Geschichte zur Zufriedenheit</title>
		<link>http://blog.imalltagleben.de/als-video-die-zen-geschichte-zur-zufriedenheit/2009/01/25/</link>
		<comments>http://blog.imalltagleben.de/als-video-die-zen-geschichte-zur-zufriedenheit/2009/01/25/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 15:25:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation im Alltag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.imalltagleben.de/als-video-die-zen-geschichte-zur-zufriedenheit/2009/01/25/</guid>
		<description><![CDATA[Per Zufall bin ich drauf gesto&#223;en, dass ein Beitrag und ein Kommentar von Christa aus diesem Blog als Grundlage f&#252;r einen Videobeitrag auf YouTube genutzt wurde. Hat mich doch gefreut.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Per Zufall bin ich drauf gesto&#223;en, dass ein <a title="Eine Zen-Geschite zur Zurfriedenheit" href="http://blog.imalltagleben.de/eine-zen-geschichte-zur-zufriedenheit/2006/11/05/" target="_blank">Beitrag und ein Kommentar</a> von <a title="Christas Blog" href="http://ver-rueckt.net/" target="_blank">Christa</a> aus diesem Blog als Grundlage f&#252;r einen Videobeitrag auf YouTube genutzt wurde.</p>
<p><object height="344" width="425"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/rN-lA9Zbj-0&amp;hl=en&amp;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed src="http://www.youtube.com/v/rN-lA9Zbj-0&amp;hl=en&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344" /></object></p>
<p>Hat mich doch gefreut.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.imalltagleben.de/als-video-die-zen-geschichte-zur-zufriedenheit/2009/01/25/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fantasiereise zu einem Gedicht von Eichendorff &#8211; Reise zum Zauberwort</title>
		<link>http://blog.imalltagleben.de/fantasiereise-zu-einem-gedicht-von-eichendorff-reise-zum-zauberwort/2009/01/23/</link>
		<comments>http://blog.imalltagleben.de/fantasiereise-zu-einem-gedicht-von-eichendorff-reise-zum-zauberwort/2009/01/23/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 20:37:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation im Alltag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.imalltagleben.de/fantasiereise-zu-einem-gedicht-von-eichendorff-reise-zum-zauberwort/2009/01/23/</guid>
		<description><![CDATA[Schl&#228;ft ein Lied in allen Dingen die da tr&#228;umen fort und fort, und die Welt hebt an zu singen triffst du nur das Zauberwort. Joseph von Eichendorff Fantasiereisen sind keine literarisch hochwertigen Sch&#246;pfungen und erheben auch keinen Anspruch in diese &#8230; <a href="http://blog.imalltagleben.de/fantasiereise-zu-einem-gedicht-von-eichendorff-reise-zum-zauberwort/2009/01/23/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em><img height="188" alt="spieluhr" src="http://blog.imalltagleben.de/wp-content/uploads/2009/01/spieluhr.jpg" width="250" align="right" />Schl&#228;ft ein Lied in allen Dingen<br />
die da tr&#228;umen fort und fort,<br />
und die Welt hebt an zu singen<br />
triffst du nur das Zauberwort.</em></strong></p>
<p><small>Joseph von Eichendorff</small></p>
<p><small><img alt="Fantasie Blume" hspace="0" src="http://www.imalltagleben.de/fileadmin/nav-images/bluemchen.png" align="baseline" border="0" />Fantasiereisen sind keine literarisch hochwertigen Sch&#246;pfungen und erheben auch keinen Anspruch in diese Richtung. Sie wollen Bilder und Gef&#252;hle anregen, Fantasie eben. Nicht mehr und nicht weniger. Die &#8220;inneren Werte&#8221; solcher Fantasiereisen erschlie&#223;en sich im meditativen Zustand, nicht in der intellektuellen Reflexion. Diese Fantasiereise wurde geschrieben f&#252;r einen Meditationsgottesdienst, in dem das Gedicht Eichendorffs das Grundthema lieferte. Es geht um den inneren Zugang zum Zauberwort.</small></p>
<p><em>Zauberwort</em> &#8230; wenn ich das Zauberwort treffe, finde ich gleichsam den Schl&#252;ssel. Ich kann mich auf den Weg machen, mein Zauberwort in mir selber zu finden.</p>
<p>/../</p>
<p>Ich wende mich meinen <em>inneren</em> Bildern zu. Die <em>guten</em> Bilder meiner Fantasie, die in mir sind kann ich hervorholen, wenn ich mich jetzt auf den Weg mache zu einer kleinen Reise auf der Suche nach dem Zauberwort.</p>
<p>So sehe ich mich auf einem <em>gesch&#228;ftigen</em> Platz. Voller Menschen, <em>voller</em> Leben und Aktion. Ein Markt, ein Basar. Mein Blick geht &#252;ber den Platz auf der Suche nach einer ruhigeren Stelle um das Zauberwort zu finden.</p>
<p><img height="200" alt="gasse" src="http://blog.imalltagleben.de/wp-content/uploads/2009/01/gasse.jpg" width="200" align="left" />Eine Gasse tut sich auf. Ges&#228;umt von Lampen und alten, <em>gepflegten</em> H&#228;usern. Gesch&#228;fte sind darin. Ich gehe durch die Gasse und schaue mir die Auslagen der Gesch&#228;fte an. Viele <em>bunte</em> Dinge sehe ich, aber ich merke, dass hier kein Zauberwort zu finden ist.</p>
<p>Am Ende der Gasse liegt ein Geb&#228;ude. Es k&#246;nnte ein Festsaal, eine Kirche oder Kapelle sein. <em>Weit</em> und <em>einladend</em> sind die T&#252;ren ge&#246;ffnet die mir sagen: hier bin ich <em>willkommen</em>. Ich betrete den Raum. <em>Ruhe</em> empf&#228;ngt mich. <em>Alle</em> Gesch&#228;ftigkeit kann ich hier hinter mir lassen.</p>
<p>Ich schaue mich um. Finde einen Platz, der mich <em>anspricht</em> und lasse mich nieder. Lasse mich auf die Ruhe ein, die mich umgibt.</p>
<p>Vielleicht kommt ein Zauberwort, vielleicht auch nicht. Aber wenn es ein Zauberwort f&#252;r mich gibt, dann ist es hier zu finden. Ich lasse mir Zeit.</p>
<p>/../</p>
<p><img height="150" alt="truhe" src="http://blog.imalltagleben.de/wp-content/uploads/2009/01/truhe.jpg" width="200" align="right" />Vor mir liegt eine Schachtel, die ich vor meinem inneren Auge klar sehen kann. Wenn ein Zauberwort kommt, so kann ich es hier hineinlegen. Wenn kein Zauberwort da ist, dann wei&#223; ich <em>sicher</em>, dass diese Schachtel in diesem ruhigen Raum der Ort sein wird, wo ich ein Zauberwort finden werde.</p>
<p>Die Schachtel meiner Fantasie stecke ich in meine Tasche. Ich kann sie <em>mitnehmen</em>, wenn ich jetzt zur&#252;ckgehe.</p>
<p>Ich verlasse den Raum mit seiner Ruhe. Gehe &#252;ber die Gasse bis zum belebten Platz. Lasse noch einmal meinen Blick &#252;ber die Szene schweifen und verabschiede mich vom Ort meiner Fantasie und <em>kehre zur&#252;ck</em> ins Hier und Jetzt.</p>
<p><small>fotos: Naemi; Bildpixel; Tina / <a title="Pixelio" href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a></small></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.imalltagleben.de/fantasiereise-zu-einem-gedicht-von-eichendorff-reise-zum-zauberwort/2009/01/23/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

